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Hilfe, mein Wasserhahn tropft!

So reparieren Sie die Mischbatterie spielend selbst!

Plopp, plopp, plopp – ein tropfender Wasserhahn raubt vielen Menschen den letzten Nerv. Gerade nachts sorgen die herabfallenden Tropfen für schlaflose Nächte, nur wenige können das Geräusch ignorieren. Auf Dauer erweist sich auch der erhöhte Wasserverbrauch als Problem. Denn je länger das Wasser unkontrolliert aus dem Hahn tröpfelt, desto höher fällt der Verbrauch aus. Zum Glück lässt sich der Defekt leicht selbst beheben, dafür benötigen Sie in der Regel benötigen noch nicht einmal eine neue Mischbatterie.

Warum fließt Wasser aus dem Wasserhahn?

Bevor Sie die Armatur reparieren, sollten Sie die Ursache der undichten Stelle herausfinden. Das erleichtert die späteren Schritte.

Ursache: Defekte Kartusche

Häufig liegt es an der verbauten Kartusche. Hierbei handelt es sich um die Mischeinheit, die für die Temperaturregelung des Wassers sowie die Bedienung des Krans zuständig ist. Sie befindet sich im Inneren des Armaturenkörpers und kommt bei Einhandmischern zum Einsatz. Aufgrund von Verkalkungen oder porösen Dichtungen kann es passieren, dass Wasser austritt und sich am Fuß des Modells sammelt.

Alternative Oberteile

Fließt das Wasser in einem kleinen Rinnsal an den Seiten eines Zweigriffmischers hinab, sind häufig die Dichtungen der Oberteile beschädigt. Gerade bei kalkhaltigem Wasser kommt es vor, dass sich Partikel an den Gummidichtungen ablagern und diese in Mitleidenschaft ziehen. Dadurch schließt der Kran nicht richtig, sodass das Wasser aus den Griffen oder aus dem Auslauf tröpfelt.

Verkalkte Mischdüsen

Nicht immer ist die Mischeinheit Schuld an der tropfenden Waschtischarmatur. Gerade bei hartem Wasser sammeln sich schnell kleine Rückstände an der Mischdüse am Auslauf. Umso mehr Kalkrückstände sich dort anhäufen, desto weniger Wasser fließt durch den Kran. Einige Tropfen sammeln sich sogar an den Rändern der Verkalkung und sickern erst heraus, sobald Sie den Wasserfluss unterbrechen. Da jedoch kein neues Wasser nachfließt, verstummt das dumpfe Geräusch der Tropfen bereits nach einigen Minuten.

Unterschied: Niederdruckarmatur

Tropft eine Niederdruckarmatur, liegt nicht unbedingt ein Defekt vor. Hierbei handelt es sich häufig um eine Sicherheitsmaßnahme von Wasserkran und Boiler. Im Warmwasserspeicher sammelt sich das benötigte Frischwasser, durch Erwärmung dehnt sich die Flüssigkeit aus und drückt sich bis in den Armaturenkörper. Damit der Kran nicht platzt, entleert er sich selbstständig, indem das überschüssige Wasser heraustropft. Sollte der Hahn ab und an mal ein wenig tröpfeln, ist dies kein Grund zur Sorge. Fließt es jedoch permanent aus der geschlossenen Mischarmatur heraus, liegt ein Mangel vor.

Kartusche austauschen

Wie bereits erwähnt, liegt die Ursache in der Regel an einer defekten Mischeinheit. Bei einem Einhebelmischer lässt sich diese problemlos gegen ein neues Modell austauschen.

  • Schritt 1: Drehen Sie an den Eckventilen zunächst den Wasserfluss ab und lassen Sie das Restwasser heraus, indem Sie den Hebel betätigen.
  • Schritt 2: Lassen Sie den Hebel in offener Position stehen.
  • Schritt 3: Mithilfe eines Schlitzschraubenziehers entfernen Sie den rot-blauen Armaturenpfropfen, der sich meist direkt unter dem Griff befindet.
  • Schritt 4: Nehmen Sie einen Imbusschlüssel zur Hand und lösen Sie die Schraube im Griff, jetzt können Sie den Hebel abnehmen.
  • Schritt 5: Heben Sie die verchromte Abdeckung der Kartusche ab.
  • Schritt 6: Entfernen Sie das Zubehör mit einer Rohrzange mit Kunststoffbacken, um die Armatur nicht zu beschädigen.
  • Schritt 7: Setzen Sie das Ersatzteil ein und bauen Sie den Wasserhahn wieder zusammen.

Welche Kartusche passt?

Damit der Austausch gut gelingt, ist eine geeignete Kartusche essentiell. Doch welche Kartusche passt zum eigenen Mischer? Kennen Sie das Modell sowie die Marke, können Sie das Ersatzteil leicht beim Hersteller anfragen. Je nach Garantiedauer müssen Sie wohlmöglich noch nicht mal etwas dafür bezahlen. Alternativ schauen Sie sich die eigene Kartusche an und messen diese aus. Wichtig ist, wie hoch und wie breit das alte Zubehör ist. Zudem sollten Sie notieren, ob das Exemplar einen hohen oder einen flachen Boden besitzt. Flach bedeutet, dass die Anschlüsse an der Unterseite dicht am Körper liegen. Hoch hingegen steht für eine hervorstehende Verbindung. Auch die Anzahl von Haltestifte sowie Anschlüssen sollten Sie notieren. Mithilfe dieser Daten finden Sie leicht Ersatz.

Tipp: Keramikkartuschen sind oftmals langlebiger als Kunststoffkartuschen. Einige Varianten sind sogar mit einer speziellen Sparfunktion ausgestattet, um den Wasserverbrauch mühelos zu reduzieren.

Dichtungen an den Oberteilen wechseln

Bei einem Zweigriffmischer haben Sie oft noch die Möglichkeit, die porösen Gummidichtungen, auch Hahnscheibe genannt, auszutauschen. Bevor Sie mit den Arbeiten an der Mischarmatur beginnen, sollten Sie zunächst den Wasserzufluss an den Eckventilen abdrehen.

  • Schritt 1: Drehen oder ziehen Sie zunächst die Griffe der Zweigriffarmatur ab. Bei manchen Modellen heben Sie zunächst die Griffabdeckung heraus, bevor Sie mit einem Schraubendreher die Befestigung lösen und den Griff abziehen können. Ist der Wasserspender sehr alt, schrauben Sie die verchromten Griffkappen mit einer Zange mit Kunststoffbacken ab.
  • Schritt 2: Jetzt entfernen Sie das Ventil mithilfe eines Maulschlüssels.
  • Schritt 3: An der Unterseite des Ventiloberteils sitzt die Gummidichtung. Lösen Sie mit einem Schraubenzieher die Befestigungsschraube und hebeln Sie die Dichtung dann vorsichtig heraus.
  • Schritt 4: Setzen Sie eine neue Hahnscheibe ein und reiben das Gewinde im Griff mit Hahnfett. Danach schrauben Sie den Hahn wieder zusammen.

Hahnscheibe umdrehen oder entkalken

Anstatt gleich eine ganz neue Dichtung zu kaufen, können Sie auch versuchen die alte Hahnscheibe zu entkalken. Gerade bei dicken, weißen Ablagerungen hilft dieser Schritt bereits, um das Tropfen zu stoppen. Legen Sie die Scheibe einfach für ein paar Minuten in ein Essigbad, hartnäckigere Rückstände wischen Sie mit einem Tuch ab.

Von Kalk ist nichts zu sehen, doch die Oberseite der Dichtscheibe ist leicht wellig? Hier kann es bereits genügen, diese einfach umgedreht in den Hahn einzubauen – vorausgesetzt die Rückseite ist glatt und sauber!

Verkalkungen am Luftsprudler lösen

Tropft die Kran, lohnt sich ein Blick auf die Mischdüse. Verstopfen weiße Ablagerungen die kleinen Löcher des Luftsprudlers, ist der Übeltäter schnell gefunden. Und die Lösung des Problems liegt in einem Essigbad. Drehen Sie den Strahlregler zunächst mit einer Zange und einem untergelegtem Handtuch ab. Dann mischen Sie warmes Wasser mit etwas Essig und legen das Sieb hinein, eine Lösung aus Zitronensäure und Warmwasser hilft ebenfalls. Nach ein paar Minuten die restlichen Rückstände mit einem Tuch wegwischen und gut abspülen! Besteht das Sieb aus Gummi oder Silikon, können Sie die Rückstände einfach mit dem blanken Finger abrubbeln

Tipp: Lässt sich der Regler nicht entfernen, füllen Sie die Flüssigkeit in einen kleinen Beutel und befestigen diesen mit einem Gummi am Auslauf des Mischers.

Letzte Lösung: neue Armatur

In einigen Situationen lohnt sich der Wechsel von Kartuschen oder Oberteilen nicht. Gerade bei älteren Modellen ist es gut möglich, dass die passenden Ersatzteile nicht mehr erhältlich sind. In diesem Fall bleibt Ihnen nur der Austausch von Küchen- oder Badarmatur. Bei starken Verkalkungen und abblätternden Verchromungen sollten Sie sich ebenfalls lieber für den Kauf einer neuen Variante entscheiden. Schöne Modelle mit guter Qualität erhalten Sie bereits für wenig Geld. Im Badshop Calmwaters finden Sie zum Beispiel eine große Auswahl verschiedener Bad- und Küchenarmaturen, ebenfalls erhältlich sind Exemplare der bekannten Markenhersteller Grohe, Livingpool, Hansgrohe sowie Ideal Standard.

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