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Hilfe, das spülrandlose WC überspritzt!

Einige Besitzer eines spülrandlosen WCs kennen das Problem wohlmöglich: Nach jedem Spülgang sammeln sich zahlreiche Wassertropfen um die Keramik herum. Ist der Toilettendeckel geschlossen, spritzen die Tröpfchen in Scharen gegen die Unterseite des Deckels. Egal, welches der beiden Probleme auftritt – beides ist ärgerlich. Schließlich befinden sich in der Toilette zahlreiche Keime, die sich durch die umherfliegenden Tröpfchen leicht verbreiten können. Nun stellt sich die Frage: Wie lässt sich das Überspritzen beim spülrandlosen WC verhindern?

Wieso spritzt Wasser aus meiner Toilette?

Wer sich für die Variante ohne Rand entscheidet, setzt auf Hygiene. Dementsprechend groß ist die Enttäuschung, wenn sich das Spülwasser aus dem Spülkasten im Raum oder am WC-Sitz verteilt. Anstatt die Reinigung zu erleichtern, vergrößert es sogar den Aufwand. Doch wie gelangt die Flüssigkeit überhaupt aus der Schüssel? Die Gründe sind verschieden. Sie alle sorgen jedoch dafür, dass das Wasser aufgrund des fehlenden Randes herausschwappen kann. Wie ein erfolgreicher Spülvorgang bei einem spülrandlosen WC korrekt abläuft, veranschaulicht das Video von Villeroy & Boch zu dem Modell Direct Flush.

Es fließt zu viel Wasser ins WC

Die häufigste Ursache für das Überspritzen beim spülrandlosen WC liegt an der Spülmenge. Aufgrund des fehlenden Randes ist es wichtig, dass Sie sich beim Einbau des Modells genau an die maximale Anzahl Liter halten. Denn umso mehr Wasser hinein fließt, desto höher steigt der Füllstand. Ebenso wächst auch das Risiko des Überspritzens. Haben Sie das spülrandlose WC eingebaut, können Sie über das Füllventil im Wasserkasten die Literanzahl einstellen. Die höchste Wassermenge beträgt in der Regel sechs Liter, je nach Hersteller kann die Anzahl variieren. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich am besten an den Hersteller der Toilette.

Die Menge am Spüler lässt sich nicht einstellen? Hat das Modell schon einige Jahre auf dem Buckel, sollten Sie über einen Austausch nachdenken. Dank moderner Technik sind aktuelle Produkte überaus sparsam im Wasserverbrauch, sodass Sie gleichzeitig die Kosten senken. Alternativ lässt sich auch das Füllventil tauschen. Solche Umbausets erhalten Sie beispielsweise von den Marken TECE, Grohe oder Geberit.

Spülmenge beim Druckspüler

Anders sieht es bei einem Druckspüler aus. Haben Sie das spülrandlose WC mit einem Druckspüler kombiniert, ist die Benutzung der Toilette problematisch. Bei dieser Spülart fließt eine hohe Literanzahl in das Becken, die Menge lässt sich oftmals nicht regulieren. In diesem Fall ist es empfehlenswert, die Technik gegen einen Aufputz- oder Unterputzkasten zu tauschen. Der Umbau kostet ein wenig Zeit, ist jedoch mit ein wenig Geschick machbar. Bei einigen Druckspülern lässt sich jedoch auch die Wassermenge einstellen, sodass Sie diese ebenfalls regulieren können.

Falsch montiertes Spülrohr

Ein weiteres Problem formt eine unsachgemäße Montage des Spülrohrs. Steckt es zu weit in der Toilette, fließt das Spülwasser mit hohem Druck in das Becken und prallt direkt an den Rand, sodass sich ein Teil der Flüssigkeit um das Klosett herum verteilt. Ein unschönes Ergebnis, das sich jedoch leicht beheben lässt. Ziehen Sie das Rohr einfach ein Stück heraus, schon sollte das Problem behoben sein.

Eine fehlerhafte Bauweise

Gerade bei den ersten Modellen der spülrandlosen Toilette kam es vor, dass das Wasser über den Rand hinaus schoss. Eine unausgereifte Bauweise sorgte dafür, dass das Wasser ungehindert herausspritzte. Auch aktuelle Produkte können fehlerhaft sein. So kommt es trotz einer Prüfung von Hänge-WC und Stand-WC zu herausspritzendem Spülwasser.

Haben Sie die Spülmenge korrekt eingestellt und steckt das Spülrohr korrekt in der Porzellanschüssel, liegt wahrscheinlich eine fehlerhafte Bauweise vor. In diesem Fall sollten Sie die Keramik umgehend reklamieren und austauschen lassen. Sie wohnen in einer Mietwohnung und der Vormieter hat den Zustand des WCs nicht bemängelt? Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter und schildern Sie ihm das Problem. Gemeinsam sollten Sie eine angemessene Lösung finden. Und bis dahin sorgt ein geschlossener Toilettendeckel für trockene Badfliesen.

TÜV-Bericht kann helfen

Niemand möchte beim Kauf eines neuen WCs eine fehlerhafte Bauweise ergattern. Wer sich beim Kauf unsicher ist, sollte beim Verkäufer oder beim Hersteller nach einem TÜV-Bericht über das entsprechende Modell fragen. Der TÜV Rheinland hat beispielsweise einige spülrandlose Exemplare bekannter Marken getestet, wichtige Punkte waren unter anderem das Überspritzen sowie die Flächenspülung. Fällt der Bericht positiv aus, steht dem Kauf nichts mehr im Wege.

Doch nicht jedes Modell besitzt einen Prüfbericht vom TÜV. Dafür unterziehen sich die randlosen Klosetts einem regelmäßigen Test durch die Qualitätssicherung des Herstellers. Auch diese Ergebnisse können Sie vor dem Kauf anfragen.

Sie möchten auf Nummer sicher gehen? Lassen Sie sich das gewünschte Produkt auf einer Ausstellung oder im stationären Handel vorführen. Auf diese Weise überzeugen Sie sich selbst von der Funktion des spülrandlosen WCs.

Alternativ: spülrandlos mit Schürze

Eine attraktive Alternative bieten Versionen mit Schürze. Hierbei handelt es sich um einen Teilrand, der im Gegensatz zur geschlossenen Variante einsehbar ist. Dank dieses Abschlusses fließt das Wasser problemlos bis zur Oberkante, ohne dass Tröpfchen herausfliegen. Da darf die Spülmenge ruhig mal größer sein. Einziger Nachteil: Unter der Kante kann sich Schmutz leichter festsetzen. Da der Rand nach Innen offen ist, lässt er sich problemlos bei der nächsten Putzsession von Ablagerungen befreien.

Schildern Sie Ihre Erfahrungen

Sie besitzen selbst eine Toilette ohne Spülrand und kennen das Problem des Überspritzens? Schildern Sie uns Ihre Probleme mit der modernen Spülvariante. Gerne erfahren wir, ob und wie Sie die Angelegenheit lösen konnten. Senden Sie uns Ihren Erfahrungsbericht an info@calmwaters.de.

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