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Bodengleiche Dusche: Alter & Behindertengerecht

Das Badezimmer ist ein Ort zum Wohlfühlen, um Energie für den Tag zu tanken und einen Moment Privatsphäre zu genießen. Auch wenn die Bewegungen im Alter eingeschränkt sind, möchten Sie sich so lange wie möglich ohne Hilfe dort aufhalten. Ebenso viel Selbständigkeit und Unabhängigkeit im Alltag wünschen Sie sich als Rollstuhlfahrer. Bereits kleine Maßnahmen erleichtern heutzutage die tägliche Nutzung von Dusche, Toilette und Waschbecken und schenken Ihnen ein barrierefreies Bad. Zentraler Bestandteil für die Planung ist der bodengleiche Einbau der Duschwanne: Ein modernes und zukunftsorientiertes Element, das bewegungseingeschränkten sowie sehbehinderten Personen gleichzeitig ein sicheres und eigenständiges Duscherlebnis schenkt. Doch was müssen Sie beim Einbau einer altersgerechten Duschzone beachten? Was bedeutet Barrierefreiheit? Gibt es Fördermittel? Auch das Material der Brausewanne spielt eine genauso wichtige Rolle, wie die Größe. Mit stilvollen Duschabtrennungen, eleganten Haltegriffen oder abgestimmten Badarmaturen vereinen Hersteller Funktionalität mit Design und kreieren ein umfangreiches Sortiment für jede Anforderung. Mehr Informationen rund um die alters- und behindertengerechte Dusche lesen Sie in diesem Ratgeber.

Was erwartet Sie?

Welche Vorteile bietet der bodengleiche Einbau?

In erster Linie erweist sich das Begehen einer ebenerdigen Dusche als überaus komfortabel, und zwar generationsübergreifend für Jedermann. Planen Sie einen Neubau oder renovieren Sie Ihr Badezimmer, sollten Sie an die Zukunft denken und das altersgerechte Element integrieren. Die schwellenlose Bauweise garantiert einen sicheren Einstieg in die Nasszelle, vor allem, wenn sich die Bewegungen als schwerfälliger bekunden oder das Sehvermögen nachlässt. Mit dem Rollstuhl oder Rollator befahren Sie die Fläche problemlos, keine Kante behindert das Übersetzen der Reifen. Neben den praktischen Vorteilen erlaubt die bodengleiche Konstruktion optische Highlights wie Ästhetik, Weitläufigkeit und Harmonie. Ohne hervorstehende Ecken wirkt das Bad größer und bildet eine homogene Fläche mit dem Fußboden. Stimmen Sie die Farbe der Duschwanne mit den Fliesen ab, um eine moderne Gestaltung zu erreichen. Oder kombinieren Sie eine trendige Regendusche sowie eine verglaste Duschkabine. Da sich keine Ablagerungen an einer Schürze festsetzen können, gelingt die Reinigung der glatten Oberfläche im Handumdrehen.

Altersgerecht versus barrierefrei

In den Informationen zur niveaugleichen Duschtasse tauchen zwei Begriffe auf: altersgerecht und barrierefrei. Die Anforderungen an eine altersgerechte Gestaltung des Badezimmers sind nicht fest definiert, darunter verstehen sich ein bodengleicher Duschbereich sowie eine Raumaufteilung mit ausreichend Bewegungsfläche. Auch die Türen sollten breiter ausgelegt sein, damit Sie mit einem Rollator mühelos Platz zu finden.

Barrierefreiheit ist eine gesetzlich feststehende Bezeichnung, die in der DIN-Norm 18040-2 geregelt ist. In dieser Norm finden sich bauliche Eigenschaften, die eine Wohnung oder ein Haus aufweisen muss, um als barrierefrei zu gelten. Das bedeutet, dass Menschen mit motorischer oder sensorischer Behinderung die Einrichtung selbstständig ohne fremde Hilfe nutzen und sich darin uneingeschränkt bewegen können. Für den Umbau des Sanitärbereichs gilt zum Beispiel eine rollstuhlgerechte Nutzung mit befahrbarer, ebenerdiger Duschfläche, nach außen zu öffnenden Türen oder einer erhöhten Grundfläche. Die Vorgaben für einen Rollstuhl heben sich durch den nötigen Bewegungsradius leicht von den Werten zur allgemeinen Barrierefreiheit ab.

Wie Sie sehen, stimmen die beiden Begriffe in einigen Punkten überein, jedoch ist ein altersgerechtes Badezimmer nicht zwingend barrierefrei. Der Begriff Barrierefreiheit hingegen schließt die altersgerechten Anforderungen mit ein und erhält eine zusätzliche Unterscheidung zum rollstuhlgerechten Ausbau. Die Unterschiede liegen im Detail, wie den Vorgaben zur Größe, zu den Haltegriffen sowie zur Befahrbarkeit. Wichtig ist in beiden Fällen, ein Höchstmaß an Unabhängigkeit zu bewahren, um sich in den eigenen vier Wänden problemlos selbst zu versorgen.

Altersgerecht

Barrierefrei

Definition

Nicht festgelegt

Gesetzlich definiert in DIN-Norm 18040-2:

feste Vorgabe für die Bauweise, eingeschränkte Personen können Wohnung oder Haus selbstständig nutzen und sich hindernislos bewegen

Bedeutung im Badezimmer

Ebenerdige Duschzone, ausreichend Bewegungsfreiheit

Bodengleicher und rollstuhlbefahrbarer Duschbereich, geeignete Kabinentüren, definierte Mindestmaße für Sanitärelemente und Hilfsmittel, vorgegebener Bewegungsradius für Nutzung mit oder ohne Rollstuhl

Unterscheidung

Altersgerecht ≠ barrierefrei

Barrierefrei = altersgerecht

Die Maße der Duschfläche

Die Bewegungsflächen für ein barrierefreies Bad sind in DIN 18040-2 definiert. Die Norm soll dafür sorgen, dass bei dem Bau von öffentlichen Gebäuden sowie Wohnungen eine Einhaltung von Mindeststandards gewährleistet ist. Nur mit Erfüllung der Richtlinien darf der Bauherr das Haus als barrierefrei bezeichnen. Ziel dieser Vorgaben ist es, allen Menschen eine unbeschwerte Nutzung des eigenen Wohnraums ohne fremde Hilfe zu ermöglichen.

Für die Gestaltung des Duschbereichs gilt eine quadratische oder rechteckige Grundfläche von mindestens 120 x 120 cm. Die rollstuhlgerechte Nutzung erfordert 150 x 150 cm, damit das selbstständige Drehen und Wenden in der Dusche problemlos möglich ist. Bei Einhaltung dieser Mindestmaße findet zudem ein Duschstuhl seinen Platz, ebenso kann eine Pflegeassistenz die nötige Unterstützung bieten. Um die vorgegebenen Abmessungen zu erreichen, haben Sie die Wahl zwischen einer Brausewanne dieser Größe oder dem vollständigen Verfliesen. Auch die Kombination einer kleineren Tasse mit einem offenen, durchgefliesten Seitenbereich erfüllt die Richtlinien. Planen Sie vor der Dusche eine ausreichende Bewegungsfläche von wenigstens 120 cm im Quadrat und für den Rollstuhl wiederum 150 cm ein. Dabei darf eine Überlagerung mit der Fläche von Toilette, Waschbecken oder Badewanne stattfinden, weil nicht alle Einrichtungen zur selben Zeit in Gebrauch sind. So sparen Sie geschickt Raum und kommen auch im kleinen Bad gut zurecht.

Da Kanten und Wannenränder eine erhebliche Stolperfalle darstellen und insbesondere für Rollstuhlfahrer als unbefahrbares Hindernis gelten, ist ein ebenerdiger Einbau der Duschtasse unabdingbar. Eine maximale Tiefe von 2 cm ist in einem barrierefreien Bad zulässig. So garantiert der schwellenlose Übergang zum anliegenden Bodenbereich einen sicheren Eintritt in die Nasszelle.

Abmessungen

Barrierefrei

Rollstuhlgerecht

Umfang

120 x 120 cm

150 x 150 cm

Tiefe

max. 2 cm

max. 2 cm

Bewegungsfläche vor Dusche

120 x 120 cm

150 x 150 cm

Sollte Ihr Badezimmer für diese Mindestmaße zu klein sein, wenden Sie sich an einen erfahrenen Sanitärbetrieb oder eine Wohnberatungsstelle. Dort erhalten Sie eine individuelle Beratung und Lösungsfindung für die baulichen Gegebenheiten. Beachten Sie, dass die genannten Abmessungen Richtwerte sind, die im privaten Bereich nicht verpflichtend sind. Erfüllen Sie bei der Planung auch Ihre individuellen Wünsche und gestalten Sie den Nassbereich nach Ihren persönlichen Bedürfnissen. Sollten Sie Zuschüsse oder Fördergelder empfangen oder anfragen, informieren Sie sich vorab über die baulichen Vorgaben der Institutionen.

Tipp: Hersteller berichten in ihren Produktbeschreibungen darüber, welche Modelle die Bestimmungen der DIN-Norm einhalten und sich für ein barrierefreies Bad eignen.

Offene oder geschlossene Duschkabine?

Für eine ebenerdige Dusche eignet sich sowohl eine geschlossene Kabine als auch eine offene Konstruktion. Höchste Priorität hat die flexible und mühelose Handhabung für den Nutzer, stimmen Sie die Wahl somit individuell auf die persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten ab.

Planen Sie eine Kabine, sollten die Türen mindestens 80 cm breit sein, für Rollstuhlfahrer 90 cm. Die Öffnung geht nach außen, damit die Tür im Falle eines Sturzes nicht blockiert. Eine praktische und platzsparende Alternative ist die Schiebetür, die sich leicht zur Seite öffnen lässt. Ebenso erhalten Sie spezielle Pendeltüren, die mittig geteilt und auf halber Höhe zu öffnen sind. So beugen sich Betreuer bei der unterstützenden Pflege einfach über die halbhohe Abtrennung. Die bewegungseingeschränkte Person hat ausreichend Platz für sich selbst in der Dusche und erhält gleichzeitig die nötige Hilfe. Zudem freut sich die Assistenz über trockene Füße. Daneben bietet der Fachhandel spezielle Duschtüren für den Eckeinstieg. Die Flügel lassen sich weit nach innen und außen öffnen, dadurch ist ein komfortabler Zugang über beide Seiten der Wanne sichergestellt. Bei beengten Platzverhältnissen können Sie die faltbaren Türen zur Hälfte zusammenschieben. Achten Sie bei der Wahl einer verglasten Duschkabine grundsätzlich auf die Bruchsicherheit, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.

Eine offene Duschzone ist eine zugleich praktische wie moderne Lösung. Die trendige Walk-In-Dusche verzichtet komplett auf die Tür, sodass Sie mit dem Rollstuhl oder Rollator direkt in den Innenraum eintreten oder fahren können. Der Eingang sollte auch hier wenigstens 80 cm aufweisen. Beachten Sie bei der Planung die genannte Mindestbreite der Dusche von 120 cm. Diese Größe garantiert, dass das Duschwasser ausschließlich innerhalb des gewollten Bereichs auf den Boden gelangt. Ein wichtiger Faktor für die Sicherheit sowie die Pflege der Dusche.

Wer lieber einen Duschvorhang nutzen möchte, kann diesen Wunsch in einem barrierefreien Badezimmer umsetzen. Er erleichtert das Betreten mit Mobilitätshilfen und sollte circa 10 cm vor dem inneren Duschplatzrand hängen. Greifen Sie zu einer Winkelstange, die ein problemloses Schieben des Vorhangs ermöglicht. Die halboffenen Duschringe gleiten uneingeschränkt und ohne Stoppbewegungen an der Stange entlang.

Duschkabine mit Tür

Offene Duschkabine

Duschvorhang

Vorteile

Vielfältige Türenauswahl: Schiebetüren, Falttüren, Pendeltüren

Moderne Walk-in-Lösung, barrierefreier Zugang ohne Tür

Erleichtert das Betreten und Befahren mit Mobilitätshilfen

Vorgaben

Türen nach außen oder zur Seite öffnen, Türenbreite 80 cm und für Rollstuhlfahrer 90 cm

Breite des Eintritts in die Dusche 80 cm und für Rollstuhlfahrer 90 cm

Montage 10 cm vor innerem Duschplatzrand

Tipp

Bruchsichere Verglasung zum Schutz vor Verletzungen

Mindestbreite der Dusche von 120 cm verhindert Wasserspritzer auf dem Fußboden

Winkelstange mit halboffenen Duschringen erleichtert das Schieben des Vorhangs



Bodengleiche Dusche Barrierefrei

Wichtiges Element: Die Duscharmatur

In einem barrierefreien Bad ist ein Duschbrausen-Set mit Einhebelmischer von Vorteil, da Sie die Temperatur sowie den Fluss des Wassers mit nur einem Griff regulieren. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass der Hebel nach unten zeigt und über einen längeren Arm verfügt. Das erleichtert das Greifen bei eingeschränkter Armbewegung und ermöglicht eine Bedienung mit dem Unterarm. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte die Armatur über einen Temperaturbegrenzer verfügen. Dieser gehört bei vielen Modellen zur Grundausstattung. Die Wahl einer wärmeentkoppelten Variante verhindert eine zu heiße Oberfläche und schützt vor Verbrühungen. Insgesamt liegt der Fokus auf Zieh- oder Drückbewegungen, verzichten Sie auf eine drehende Anwendung. Alternativ eignet sich eine berührungslose Armatur. Als Rollstuhlfahrer benutzen Sie die Duscharmatur aus sitzender Position, daher gilt eine Erreichbarkeit in Höhe von 85 cm über dem Boden. Heutzutage bieten Hersteller spezielle Handbrausen, deren Höhe und Ausrichtung sich einhändig verstellen lassen. So können Sie sich mit einer Hand festhalten und mit der anderen mühelos den Haltmechanismus des Brausekopfhalters bedienen.

Tipp: Die exakten Einstellungen in Bezug auf Hebel und Position bedürfen den individuellen Anforderungen des Nutzers. Wichtig ist, dass Sie die Elemente mit mindestens zwei Sinnen erfassen können: Sehend und Fühlend.

Welche Hilfsmittel gibt es für die Dusche?

Für ein entspanntes und sicheres Duscherlebnis besticht der Fachhandel durch eine Vielzahl an Hilfsmitteln. Um in der Dusche Platz zu nehmen, schrauben Sie einen Duschsitz an die Wand, den Sie im Bedarfsfall schnell herunterklappen. Bei Nichtgebrauch lässt er sich mühelos wieder hochklappen und spart so Raum ein. Die Auswahl an Sitzen ist vielfältig, Sie erhalten Exemplare mit Bodenstütze oder Wasserablauf. Achten Sie beim Kauf auf das Sicherheitsprüfsiegel sowie eine ausreichende Tragfähigkeit für das Gewicht des Nutzers. Zudem sollten Sie prüfen, ob die Wand die nötige Stabilität für einen Klappsitz aufweist. Ein fest eingebauter Wandvorsprung dient als komfortabler Sitz, der dank der Fliesenverkleidung im Look des Badezimmers erstrahlt. Alternativ erwerben Sie einen Duschstuhl, der mitten in der Dusche steht. Bedenken Sie die Ausstattung mit einer Rückenlehne sowie hochklappbaren Armlehnen. Außerdem sollte das Modell aus wasserfestem Kunststoff bestehen und rutschhemmende Gummifüße besitzen. Weiche Ecken und Kanten mindern die Verletzungsgefahr bei ungewolltem Anstoßen. Der Vorteil des Stuhls ist, dass Sie ihn auch an anderer Stelle im Bad verwenden können, zum Beispiel in der Badewanne oder für die Körperpflege am Waschtisch.

Zusätzlichen Halt gewähren Ihnen Stützgriffe an der Wand, an denen Sie sich während der Bewegungen festhalten, hochziehen oder abstützen können. Hier spielt die Haptik eine zentrale Rolle, denn eine griffige Oberfläche sowie eine ergonomische, ovale Form verhindert das Abrutschen der Hände. Achten Sie bei der Montage zudem auf die Links- oder Rechtshändigkeit. Daneben verleiht eine stabile, umlaufende L-förmige Haltestange Sicherheit in jedem Bereich der Dusche. Die Kombination aus einer solchen Duschstange mit der senkrechten Brausestange beschreibt den Duschhandlauf. In diesem Element vereint sich somit das barrierefreie Zubehör zum Greifen und Hochziehen. Grundsätzlich sollten Halte- und Stützgriffe sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Position vorhanden sein. Mit einem Abstand von 5 cm von der Wand und einer Dicke von 3 bis 4,5 cm erweisen sich Stangen und Griffe als ideal zum Unterstützen und Anfassen.

Um die Richtlinien des barrierefreien Bads einzuhalten, muss die Wandkonstruktion in der Dusche eine Nachrüstung von Sitz und Haltegriffen erlauben. Für die rollstuhlgerechte Nutzung gelten präzisere Vorgaben: Es muss die Möglichkeit bestehen einen Duschklappsitz auf einer Sitzhöhe von 46 – 48 cm nachzurüsten. Dieser sollte eine Tiefe von 45 cm besitzen. Zudem müssen Sie einen nachträglichen Einbau von beidseitigen Stützklappgriffen umsetzen können. Diese befinden sich in einem Abstand von 65 – 70 cm und einer Höhe von 28 cm über der Sitzfläche. Die Länge sollte 15 cm mehr betragen als die Sitztiefe.

Hilfsmittel

Nutzen und Vorteile

Montage

Kaufkriterien

Richtlinien Barrierefreiheit

Duschsitz

Zum Klappen, raumsparend, erhältlich mit Bodenstütze und Wasserablauf

An der Duschwand

Sicherheitsprüfsiegel, Tragfähigkeit, Stabilität der Wand

Nachrüstmöglichkeit (Sitzhöhe 46 – 48 cm, Tiefe 45 cm) mit beidseitigen Stützklappgriffen (Abstand 65 – 70 cm, 28 cm über Sitzfläche, 15 cm länger als Sitztiefe)

Duschstuhl

Flexibel in der Dusche platziert, einsetzbar im gesamten Badezimmer

Nicht fest installiert

Rückenlehne und hochklappbare Armlehnen, wasserfester Kunststoff, rutschfeste Gummifüße, weiche Kanten

Keine

Stütz- und Haltegriffe oder Stangen

Festhalten, hochziehen und abstützen, Sicherheit bei jeder Bewegung

An der Duschwand, Kombination senkrecht und waagerecht, Wandabstand 5 cm

Griffige Oberfläche, ergonomische Form, Links- oder Rechtshänder, Breite von 3 bis 4,5 cm

Wandkonstruktion mit Nachrüstmöglichkeit

Duschwanne oder Verfliesen?

Die Entscheidung für den ebenerdigen Duschbereich ist gefallen, nun stellt sich die Frage: Welche Montageart wählen wir? Hier stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung, die je nach baulicher Gegebenheit Ihre Vor- und Nachteile haben: die Brausewanne, das befliesbare Duschboard oder das komplette Verfliesen ohne Unterbodenelement.

Entscheidung für die Wanne

Eine Duschtasse lässt sich niveaugleich in den Boden Ihres Badezimmers einbauen. Sie erweist sich als optimale Lösung für Altbauten, in denen oft nur 5 cm Bodenaufbau vorhanden ist oder Einschränkungen bei der Entwässerung vorliegen. Die Wanne befindet in einem Einbaurahmen, der auf verstellbaren Füßen steht. So passen Sie die Aufbauhöhe individuell auf die Gegebenheiten an. Im Falle einer späteren Renovierung können Sie das Rahmensystem kostengünstig auswechseln. Lage und Form des Ablaufs sind bei dieser Variante vorgegeben, gegebenenfalls lässt sich das Modell nach Wunsch drehen. Vorteilhaft ist das integrierte Gefälle, das Hersteller häufig in Kombination mit einem geeigneten Ablaufsystem anbieten. Dadurch hält Ihre Dusche die Normen für Gefälle und Ablaufhöhe ein, es besteht keine Gefahr vor Überschwemmungen oder Geruchsbelästigung. Dank des vielfältigen Sortiments finden Sie mühelos die passende Wanne in der gewünschten Farbe. Möglich ist es außerdem den Bereich rundherum zu fliesen und somit einen optischen Einklang zwischen Dusche und Badezimmerboden zu schaffen. Die Brausetasse sollte den größten Teil der Fläche einnehmen. In puncto Pflege profitieren Sie bei dieser Option von der fugenlosen Gestaltung. Die Reinigung der glatten Fläche erledigen Sie daher im Handumdrehen. Zudem entstehen in den Kerben keine Feuchtigkeitsschäden durch das Duschwasser.

Tipp: Achten Sie bei der Wahl auf ein rutschhemmendes Modell, das für eine rollstuhlgerechte Nutzung den Richtlinien der DIN-Norm 18040-2 entspricht.

Fliesen in der Dusche

Die zweite und dritte Möglichkeit besteht aus einem gefliesten Duschbereich, der für eine einheitliche Optik im Bad sorgt. Achten Sie auf rutschhemmende Fliesenarten mit rauer Oberfläche. Vorteilhaft ist, dass Sie den Bodenablauf frei wählen und positionieren können. Die Art des Einbaus gliedert sich in eine Installation mit oder ohne Unterbodenelement. Ohne bedeutet, dass der Monteur das Gefälle sowie die Aufbauhöhe genau justieren muss. Die Fliesen senken sich zum Ablauf, damit das Duschwasser ausschließlich in Richtung Abfluss fließt. Zur Vermeidung von Stolperfallen, sollten die Randfliesen leicht schräg liegen. Aufgrund der Absenkung müssen Sie die Fliesen eventuell abschneiden, darunter leidet häufig das schöne Design der Dusche. Greifen Sie daher zu großflächigen Varianten, die Sie durchgehend verlegen. Um das Problem direkt zu umgehen, planen Sie mit einem Unterbodenelement. Dabei handelt es sich um eine wasserdichte Hartschaumplatte, wie dem Duschboard. Es hat ein eingearbeitetes Gefälle und lässt sich direkt verfliesen. Ob Keramik, Naturstein oder Mosaik – in der Gestaltung sind Ihnen beinahe keine Grenzen gesetzt! Einziger, kleiner Nachteil: Das Unterbodenelement bestimmt Lage und Form des Ablaufs. Möchten Sie mehr erfahren, schauen Sie demnächst in unserem Ratgeber zur bodengleichen Installation vorbei.

Tipp: Eine rundum schöne Optik sowie eine hohe Einbausicherheit erreichen Sie mit einem Wandablauf. Die dezente Rinne ohne Stolperkante sorgt für Bewegungsfreiheit, insbesondere für Rollatoren und Rollstühle.

Übersicht zum Einbau

Einbauvariante

Installation

Vorteile

Nachteile

Duschwanne

Einbaurahmen mit variablen Wannenfüßen, mögliche Kombination aus Wanne mit Fliesenumrandung

Vielfältige Modellauswahl, individuelle Anpassung, kostengünstig austauschbar, integriertes Gefälle, pflegeleicht, fugenlos, keine Feuchtigkeitsschäden, erhältlich mit Rutschhemmung

Lage und Form des Ablaufs vorgegeben

Fliesen

Komplette Verfliesung, Justierung von Aufbauhöhe und Gefälle, Absenkung der Fliesen

Einheitliche Optik, rutschfeste Varianten, Bodenablauf frei wählbar

Design der Fliesen leidet unter Abschrägung

Fliesen mit Unterbodenelement

Wasserdichte Hartschaumplatte wird direkt verfliest

Homogenes Design, Modelle mit rutschhemmender Oberfläche, individuell platzierter Ablauf, eingearbeitetes Gefälle

Element bestimmt Lage und Form des Ablaufs

Hindernisse im Altbau

Generell lässt sich der bodenebene Duschbereich in jedes Bad integrieren, auch im Falle einer Renovierungsmaßnahme bei eintretender Beeinträchtigung. Häufig handelt es sich hierbei um einen Altbau, da sich der Aspekt Barrierefreiheit erst in den letzten Jahren zum präsenten Bauthema beim Hausbau entwickelt hat. Ein solcher Altbau kann Sonderlösungen erfordern. Wir erklären, was Sie bei der Planung im Vorfeld beachten und prüfen sollten.

Entfernung alter Estrich

Der alte Estrich ist oft zu dünn, sodass der Ablauf nicht ordnungsgemäß festsitzt. Zudem benötigt ein waagerecht zur Wand verlaufender Ablauf Platz. Falls nötig, stemmen Sie ein Stück der Deckelplatte aus. Hier muss allerdings der Statiker seine Zustimmung geben!

Entwässerungsproblematik Obergeschoss

In einem Altbau bauen Sie die ebenerdige Brausetasse idealerweise im Erdgeschoss ein. In einem Obergeschoss mit niedrigem Estrichaufbau ist eine normale Entwässerung per Schwerkraft nicht möglich. Grund dafür ist, dass die Wanne für den Ablauf circa 7 bis 10 cm tief im Boden versinkt. Hierfür gibt es gleich vier Lösungsansätze:

  • Senkrechter Ablauf: Hiermit benötigt die Dusche weniger Aufbauhöhe. Die Rohre liegen jedoch im Raum unter dem Badezimmer, sodass Rohrkästen an der Decke entstehen. Bei hohen Decken bietet sich ein Zwischenraum an, bei normaler Raumhöhe empfiehlt sich das Absenken in der Deckenverkleidung.
  • Duschsystem mit integriertem Abwasserpumpsystem: Das System regelt das Abpumpen des Wassers automatisch über Sensoren und auf Basis der Wasserzuflussmenge zur Dusche. Es eignet sich für geringste Aufbauhöhen und transportiert das Wasser bis zu 1,5 m hoch. Mithilfe des flexiblen Pumpenkopfs lässt es sich individuell einbauen und versteckt sich hinter einer unauffälligen Öffnung in der Wand.
  • Interne oder externe Kleinhebeanlage: Diese befindet sich unter der Wanne und nimmt das ablaufende Wasser auf. Der Transport ist über eine Höhe von 3 m und eine Weite von 20 m möglich. Die Tasse muss sich nicht in unmittelbarer Nähe des Abflussrohres befinden, so sparen Sie sich aufwendige Estricharbeiten. Nachteil: Es entsteht eine kleine Kante, durch die der Zugang zur Dusche nicht mehr rollstuhlgerecht ist.
  • Teilversenken: Wenn sich keine Möglichkeit für den ebenerdigen Ausbau findet, können Sie die Wanne teilversenken. Hierbei entsteht eine kleine Stufe, die den Einstieg aber weiterhin erleichtert. Für Rollstühle erhalten Sie eine passende Rampe.

Holzbalken

Holzbalken stellen ein charmantes Detail eines Altbaus dar und schmeicheln der Gestaltung im Landhausstil. Verständlich, dass Sie darauf nicht verzichten möchten. Insbesondere, wenn es sich um tragende Elemente handelt, können Sie die Balken nicht entfernen. Prüfen Sie deshalb bei der Planung einer niveaugleichen Dusche, ob der Ablauf in den Raum zwischen Decke und Balken passt. Hierbei sollte ausreichend Platz in der Raumhöhe bestehen bleiben, sodass Schränke weiterhin ihren Platz finden und Sie sich nicht den Kopf stoßen.

Aktuelle Ausstattung: Badewanne

Im Moment steht eine Badewanne in Ihrem Badezimmer? Prima, denn sie lässt sich ohne großen Aufwand und vor allem kostengünstig durch eine ebenerdige Duschwanne ersetzen! Wählen Sie ein Modell mit derselben Grundfläche und tauschen Sie die Wannen einfach aus. Da die Vorgehensweise den Bereich vollständig abdichtet, sind keine Fliesenarbeiten erforderlich. Auch die Armatur können Sie weiterhin verwenden. Fehlt nur noch die Duschabtrennung und voilà – die neue Dusche lädt zum Wohlfühlen ein!

Wichtig: Ziehen Sie vor dem Einbau einer bodengleichen Dusche stets einen Fachberater zurate, der Sie bei der individuellen Planung für Ihr Badezimmer unterstützt.

Das richtige Material für die Duschwanne

Materialien mit rutschhemmender Oberfläche sind für ein barrierefreies und rollstuhlgerechtes Badezimmer unabdingbar, um die Stolpergefahr so gering wie möglich zu halten. Entscheiden Sie sich für eine Brausetasse, haben Sie die Wahl zwischen Stahlemaille, Acryl oder Mineralguss. Bei der Herstellung eines Modells aus harter, widerstandsfähiger Stahlemaille brennen Hersteller die Rutschhemmung direkt in die Duschfläche. Sie wählen zwischen verschiedenen Designs, wie sichtbaren Punkten oder einem versteckten Schutz. Letzteres garantiert auch unsichtbar eine hohe Standsicherheit, aber ohne die Optik zu beeinträchtigen. Trotz angerauter Oberfläche lässt sich die Wanne rückstandsfrei reinigen. Ein speziell strukturiertes Sanitäracryl mindert ebenso die Rutschgefahr und verfügt über ein geringeres Eigengewicht als Stahlemaille. Zudem ist der Werkstoff bruchsicher. Allerdings besteht wegen der weichen Beschaffenheit die Gefahr der Verformung, wodurch Sie das Befahren mit einem Rollstuhl vermeiden sollten. Bei Mineralguss handelt es sich um einen Verbundstoff aus Acryl und Stahlemaille, der überaus stabil und pflegeleicht ist. Er besitzt eine rutschhemmende Oberfläche, die die Sturzgefahr minimiert. Die hohe Druckbeständigkeit erweist sich als ideal für die Belastung mit dem Rollstuhl.

Welche Fliesen eignen sich?

Für die Wahl der richtigen Fliesen in der Dusche unterstützt Sie die Zuordnung der Rutschhemmungsklasse. Diese bewertet die Rutschsicherheit von Bodenbelägen. Voraussetzung für ein barrierefreies Bad ist die Klasse R10. Alternativ nehmen Sie eine Fliese mit der Bewertungsgruppe B in Bezug auf nassbelastete Barfußbereiche. Grundsätzlich sollten Sie zu Varianten mit einer rauen Oberfläche greifen, dazu finden Sie im Fachhandel Spezialfliesen mit unterschiedlich starker Profilierung sind. Kleinformatige Fliesen mit vielen Fugen wie farbliche Mosaike eignen sich in der Regel besser, da sich die Anti-Rutsch-Eigenschaften als intensiver erproben. Außerdem sind sie belastbarer und bruchsicherer als große Fliesen. Nachteilig ist der erhöhte Pflegeaufwand durch die Anzahl der Kerben. Im Falle einer Sehbehinderung sollten sich die Fliesen in der Dusche in puncto Größe und Farbe von denen des Fußbodens unterscheiden. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Beginn des Duschbereichs mit den Füßen zu ertasten. Die Wahrnehmung über das Zwei-Sinne-Prinzip verstärken Sie durch einen Farbkontrast der Beläge.

Tipp: Vermeiden Sie eine zu raue Oberfläche der Fliesen, da sich Keime und Bakterien aufgrund der Unebenheit leicht festsetzen können.

Wichtig: Finanzierungsmöglichkeiten

In der Regel erweisen sich die Kosten für Barrierefreiheit als höher im Vergleich zu einem herkömmlichen Bad. Informieren Sie sich vor Beginn des Neubaus oder der Renovierung über mögliche Fördergelder, denn nicht selten schlägt der Umbau mit bis zu 10.000 Euro zu Buche. Sowohl der Staat als auch private Institute unterstützen die Modernisierungsmaßnahme einer Gestaltung ohne Hindernisse. Hierbei profitieren in erster Linie beweglich eingeschränkte Personen, für die diese Maßnahme zwingend erforderlich ist. Aber auch zukunftsorientierte Bauherren haben die Chance auf einen Zuschuss. Ebenso empfangen Sie je nach Anforderung eine Reihe an Finanzierungsmöglichkeiten bei der Krankenkasse, der Pflegekasse oder bei Banken. Wichtig ist, dass Sie sich vor dem Umbau über Zuschüsse oder Kredite beraten. So stellen Sie sicher, dass die baulichen Maßnahmen nach Vorschrift verlaufen und Ihnen die Förderung sicher ist. Beachten Sie außerdem, dass die Leistungen je nach Kasse oder Bundesland variieren können.

Krankenkasse

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für Hilfsmittel für bewegungseingeschränkte oder sehbehinderte Personen. Dazu zählen zum Beispiel Haltegriffe oder ein Duschstuhl. Ein Arzt muss Ihnen die Produkte verschreiben, anschließend reichen Sie das Rezept vor dem Kauf bei Ihrer Kasse ein. Weitere Ausgaben erstattet die Krankenkasse unter der Voraussetzung, dass die geplanten Maßnahmen die Mobilität erhalten und gleichzeitig die Selbstständigkeit unterstützen. Das schließt die Kosten für eine ebenerdige Dusche ein, die dank schwellenloser Bauweise mit dem Rollstuhl befahrbar ist.

Pflegekasse

Bei der finanziellen Unterstützung durch die Pflegekasse ist die Einstufung in einer Pflegestufe Voraussetzung. Je nach Stufe erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für den barrierefreien Umbau des gesamten Badezimmers. Es gilt, dass sich die Veränderungen positiv auf die Bewegungsfreiheit und die eigenständige Nutzung auswirken müssen. Bei der Dusche zählen hierzu der bodengleiche Zutritt sowie rutschhemmende Bodenbeläge. Für eine Förderung der Pflegekasse ist eine Einhaltung der DIN-Norm 18040-2 nicht zwingend erforderlich, hier geht es in erster Linie um den persönlichen Gesundheitszustand.

KfW

Das Kreditinstitut für Wiederaufbau, kurz KfW, unterstützt den vorausschauenden und altersgerechten Umbau einer Wohnung. Dazu zählt der barrierefreie Zugang durch das Entfernen von Schwellen oder eine ausreichende Bewegungsfreiheit für das Versetzen von Wänden. Im Badezimmer gelten eine Änderung der Raumaufteilung, die Modernisierung der Sanitärobjekte und der Einbau einer niveaugleichen Dusche mit Duschsitz. Sofern Sie einen Kredit in Anspruch nehmen möchten, müssen die Baumaßnahmen die DIN-Norm 18040-2 erfüllen.

Weitere Möglichkeiten

Informieren Sie sich für eine Förderung bei der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der Agentur für Arbeit. Diese bezuschussen den Umbau, wenn die Barrierefreiheit zur beruflichen Wiedereingliederung oder zum Erhalt des Arbeitsplatzes beiträgt. Auch bei den Bundesländern können Sie eine Unterstützung erfragen. Hierbei unterscheidet sich die Förderung je nach Bundesland, detaillierte Auskünfte erhalten Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Rechte als Mieter und Hauseigentümer

Grundsätzlich hat jeder das Recht seinen Wohnraum und das Bad barrierefrei einzurichten. Als Hauseigentümer sind Ihnen in der Umgestaltung nur wenig Grenzen gesetzt. Für größere Maßnahmen müssen Sie eventuell eine Baugenehmigung einholen. Sollten Sie eine Eigentumswohnung in einem Mietshaus besitzen, bedenken Sie, dass Maßnahmen auf Gemeinschaftsflächen der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bedürfen. Für die Wohnung selbst gelten dieselben Rechte eines Hauseigentümers.

Als Mieter erfragen Sie für die baulichen Veränderungen die Zustimmung Ihres Vermieters. Voraussetzung dabei ist die Notwendigkeit des Umbaus, das heißt, Sie selbst oder ein Familienmitglied sind in der körperlichen Bewegung eingeschränkt. Der Vermieter kann die Durchführung der Maßnahmen verweigern, wenn sein Interesse an dem unveränderten Erhalt der Wohnung höher ist. Dies bezieht sich jedoch nur auf Veränderungen an der Bausubstanz, wie zum Beispiel der Umbau einer barrierefreien Dusche. Kleine Maßnahmen wie die Montage von Haltegriffen dürfen Sie ohne Genehmigung veranlassen. Informieren Sie sich als Mieter frühzeitig über Fördermittel.

Dusche mit Komfort

Es lässt sich schwer ermessen, wann und wie schnell sich die persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen verändern. Seinen Sie daher vorausschauend und planen Sie schon heute das Bad für morgen. Dabei profitieren Sie auch in jungen, beweglichen Jahren von einem direkten Komfortgewinn, Bequemlichkeit ohne Schwellen und maximaler Bewegungsfreiheit in einer niveaugleichen Dusche. Handläufe und elektrische Anschlüsse können Sie direkt beim Bau installieren und vorerst hinter den Fliesen verstecken. Mithilfe von Experten lässt sich auch jeder Altbau barrierefrei und rollstuhlgerecht renovieren. Haben Sie weitere Fragen oder Anregungen, kontaktieren Sie uns unter info@calmwaters.de.

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