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Badewanne Materialien

Badewannen: Welches Material ist das richtige?

Mit einer Badewanne beweisen Sie ein gutes Gespür für Trends und Geschmack – egal ob Sie nun eine freistehende Badewanne, eine Einbau-Variante oder eine Eckwanne Ihr Eigen nennen. Aber Sie können Wirkung des Modells verstärken, indem Sie auf die Wahl des Werkstoffes achten. Denn das Material hat einen immensen Einfluss auf Stil, Design und Langlebigkeit der Variante.

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Früher bestand die Wanne in der Regel aus Gusseisen und Stahlemaille, heute gibt es sie aus den unterschiedlichsten Materialien. Neben den klassischen Materialien wie Sanitäracryl und Emaille, entscheiden sich mehr Menschen für ein Modell aus Glas oder Mineralguss. Doch auch Exemplare aus Holz, Beton und Naturstein sind nach wie vor eine tolle Möglichkeit, um spezielle Akzente zu setzen.

Mögliche Materialien für die Badewanne

Wellnessbad oder doch lieber finnische Sauna?

Das gewählte Modell setzt je nach Beschaffenheit des Materials neue Akzente in Ihrem Bad. So unterstreicht eine Holz-Wanne in einem hölzernen Badezimmer das Flair einer finnischen Sauna, während ein Exemplar aus Naturstein Ihnen das Gefühl eines Wellness-Wochenendes schenkt. Dank der verschiedenen Materialien realisieren Sie eine bestimmte Stilrichtung oder betonen den bereits vorhandenen Stil. Mit einer Kombination aus unterschiedlichen Materialien und Stilen heben Sie bestimmte Elemente bewusst hervor und unterstreichen die Einzigartigkeit. So springt eine freistehende Badewanne aus Kupfer in einem schlichten Keramik-Bad direkt ins Auge – und Ihr Nachbar kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Grenzenlose Design-Möglichkeiten mit Mineralguss

Dank dieses Materials dehnen sich die Grenzen der Möglichkeiten für Ihre Badewanne über traditionelle Designs hinweg. Ob klassisch, nostalgisch oder hochmodern; ob oval, eckig oder rund – so ein Modell erstrahlt immer in voller Pracht. Zumal das Exemplar durch ebenmäßige Flächen besticht, da sich Mineralguss in jede gewünschte Form gießen lässt. Dies ermöglicht eine porenfreie Herstellung und filigrane Linien. Klassisch, geschwungene Formen oder ganz individuell gestalteten Designs – mit einem Modell aus Mineralguss leben Sie die Designwelt in vollen Zügen aus. Mineralguss ist ein Verbundwerkstoff, ein Gemisch aus Acryl oder Kunstharzen und gemahlenen Materialien. Bekannt ist Mineralguss unter verschiedenen Namen, die er aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung bekommt:

Mineralguss-NameZusammensetzung
QuarylAcryl und Quarzsand
CorianAcryl und diverse Mineralien
DuralightAcryl und Aluminiumhydrate
CeramilusPolyesterharz, Kalziumkarbonate und Aluminiumhydrate
CristalplantAcryl, Polyesterharz und diverse Mineralien
DuralmondKunstharz und gemahlene Mandelschalen
Grenzenlose Design-Möglichkeiten mit Mineralguss

Dank der glatten Oberfläche genügt für die Reinigung des Objekts ein feuchtes Tuch und flüssiges Reinigungsmittel. Und der Clou: Mineralguss ist perfekt für alle Kreativköpfe, denn der Verbundstoff lässt sich später noch bearbeiten: Ob Bohrlöcher für Armaturen setzen oder die Oberfläche abschleifen – bei Mineralguss ist das alles kein Problem. Dies hat zudem den Vorteil, dass Kratzer problemlos wieder zu entfernen sind.

Ein weiterer Vorteil des Werkstoffes ist die gute Wärmeisolierung, die dafür sorgt, dass das Badewasser länger warm bleibt. Aber auch ohne Füllstand besitzt die Wanne eine angenehme Haptik. So bietet Mineralguss eine gute Alternative zu Naturstein, neben der angenehmeren Flächentemperatur ist solch eine Variante auch noch widerstandsfähiger und leichter als Stein.

Das Wohlfühlobjekt im Designergewand gehört preislich zur gehobenen Klasse und ist ab 1.000 Euro von folgenden Marken erhältlich:

  • Keramag
  • Ottofond
  • Villeroy & Boch
  • Kaldewei
  • Hoesch
  • Duravit
  • Bette
  • Hansgrohe
  • Victoria + Albert

Acryl - der beliebte Allrounder

Besonders beliebt bei Badewannen ist Sanitäracryl, kurz Acryl genannt. Seit den 70ern ist der Werkstoff geschätzt bei Kunden und Designern. Letztere können dank der Formbarkeit des Materials ihrer Kreativität freien Lauf lassen und auffällige Designs zaubern, während die Kunden die Chance haben eine formschöne Wanne zu einen geringen Preis zu erhalten. Ob Sie sich für eine nostalgische Wanne auf Löwenfüßen oder einen klassischen Einbaubadewanne mit Mosaikfliesen entscheiden oder doch lieber die moderne Variante nehmen, bleibt Ihnen überlassen.

So oder so erhalten Sie ein Modell, das mit robusten und langlebigen Eigenschaften überzeugt. Sollten trotzdem einmal Kratzer auftreten, lassen sich diese einfach mit einer Spezialpaste entfernen. Außerdem setzen sich an der glatten und porenarmen Oberfläche kaum Schmutz und Bakterien ab, sodass die Wanne äußerst hygienisch ist. Zur Reinigung genügt daher ein feuchtes Tuch mit einem sanften Reinigungsmittel.

Aufgrund des geringen Gewichtes eignen sich Acrylwannen perfekt für Altbauten mit dünnen Böden– da können Sie auch beruhigt auf ein großes Exemplar für zwei Personen zurückgreifen. Optisch findet sich kaum ein Unterschied zwischen preiswerten und teuren Modellen, der Unterschied liegt lediglich in der Dicke der Acrylschicht: Günstige Varianten besitzen eine 3 mm dicke Schicht, während die teureren Designs eine 5 mm starke Acrylschicht besitzen. Die Dicke der Schicht entscheidet übe die Widerstandsfähigkeit des Modells, hier gilt: umso dicker, desto stabiler. Bei hochwertigen Modellen findet sich zudem eine Verstärkung aus Fiberglas.

Acryl-Badewanne

Wild-West-Feeling pur mit der Badewanne aus Holz

Bei Badewannen aus Holz denkt so mancher direkt an den Wilden Westen mit seinen Cowboys, die sich in einem großen, rustikalen Holzzuber waschen und lässig auf einem Grashalm kauen. Dabei sind die spröden Bottiche längst Geschichte, auch die japanischen Sitz-Badewannen sind inzwischen überholt. Heutzutage zählen die Modelle dank des gemaserten Holzes zu modernen Design-Objekten, die nostalgisch mit Holzapplikationen oder puristisch im Landhausstil daher kommen. Manche Exemplare sind mit einer Rückenlehne oder einer Sitzbank ausgestattet, wodurch sie besonders gut zum Stil der finnischen Sauna passen. Zudem besitzt der Zuber inzwischen eine genauso geschwungene und weiche Optik wie jeder andere Badewanne auch – damit bietet Holz eine formschöne Alternative zu Acryl und Mineralguss, bei der die feine Maserung im Mittelpunkt steht.

Damit die Wanne auch lange hält, greifen Sie am besten auf harzreiche Holzarten zurück. Diese Sorten sind von Natur aus resistent gegen Wasser und verbreiten einen angenehmen Duft:

  • Zeder
  • Teak
  • Japanische Zypresse
  • Schwarzkiefer
  • Kastanie

Dank moderner Verarbeitungstechniken eignen sich heutzutage beinahe alle Holzarten, lediglich auf Varianten aus Buche und Ahorn sollten Sie verzichten. Diese Sorten neigen dazu, auszutrocknen und sich zu verziehen, sodass das Holz wohlmöglich reißt. Im Allgemeinen sind Badewannen aus Holz pflegeleicht, da dank der Beschichtung Schmutz einfach abperlt. Daher reicht es, wenn Sie die Wasser mit klarem Wasser ausspülen. Sollten doch mal stärkere Verschmutzungen auftreten, genügt ein Microfasertuch und Naturseife.

Holzwannen sollten immer mit Wasser gefüllt sein, das schützt den Werkstoff vor Austrocknung. Der nötige Füllstand variiert zwischen 10 cm bis randvoll. Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Wanne über eine hochwertige Versieglung verfügt, damit das Holz geschützt ist gegen Feuchtigkeit. Bedenken Sie dennoch, dass Holz ständig in Bewegung ist und die Badewanne somit nicht ewig hält – auch eine Aufbereitung ist durch den Kontakt mit Wasser dann nur bedingt möglich. Doch da das Material recyclebar ist, können Sie das Modell mit Leichtigkeit entsorgen.

Modell Preis
Standard-Holzwanne 500 Euro
Gehobene Badewanne aus Holz 7.000 Euro
Exklusive Holz-Variante 27.000 Euro

Keramik findet überall Verwendung

Ob für Toilette, Waschbecken oder Badewanne – mit Sanitärkeramik sieht jedes Objekt gut aus. Keramik ist ein Verbundstoff aus unterschiedlichen Materialien, welcher in einem Brennofen unter hohen Temperaturen entsteht. Das Material besitzt eine glasartige Beschichtung, die hart und unempfindlich ist. Freistehende Badewannen aus diesem Werkstoff sind äußerst robust, sodass diese auch nach jahrelanger Benutzung noch schön anzuschauen sind. In der Regel ist der Werkstoff kratzfest und splittert nicht, vorausgesetzt es fallen keine spitzen oder metallischen Gegenstände hinein – dann besteht die Möglichkeit, das ein irreparabler Riss entsteht. Kleinere Schäden sind mit einer Politur zu beseitigen.

Die glasartige Oberfläche erhöht durch die porenlose Beschaffenheit den hygienischen Charakters des Produktes, da Bakterien und Schmutz kaum Halt finden. Für die Pflege können Sie gewöhnliche Reinigungsmittel und Badreiniger verwenden, auch kochendes Wasser bietet sich an. Aufgrund des stattlichen Gewichts der Keramik-Wanne ist solch ein Modell nur bedingt für Altbauten geeignet.

Der Klassiker unter den Badewannen: Gusseisen

Badewanne Keramik

Die Badewanne aus Gusseisen ist der Klassiker. Ob als freistehende Variante auf goldenen Löwenfüßen gebettet und mit einem geschwungenen Rollrand oder als Eckbadewanne eingefügt in einen abgerundeten Badewannenträger, die Badewanne passt in jedes Bad. Seit dem 19. Jahrhundert gehört dieses Modell zur Standard-Ausstattung jedes Badezimmers. Lange Zeit war Gusseisen schon vergessen, doch inzwischen erstrahlt das Modell in alter Form und kehrte zurück in die Bäder der Welt.

Bei den freistehenden Varianten gibt es das Modell in der klassischen Form mit Rollrand und auf Löwenfüßen oder in Waschzuber-Optik ohne Füße, dafür aber mit gebogenem Rand und geschwungener Form. Zur Abwechslung ist die Variante inzwischen aber auch auf massiven Holzbalken gebettet, damit formt sie eine schöne Alternative zum gängigen Aussehen. Außerdem erhält die nostalgische Edition durch Farbakzente oder Applikationen in Nietenform einen modernen Touch. Auch bei den klassischen Varianten finden sich die eingebauten Exemplare aus Gusseisen. Versteckt in einem Wannenträger mit Schürzen oder einer gefliesten Front weiß sie zu überzeugen.

Übrigens, bei der Farbgestaltung können Sie selbst mit entscheiden: Sind die Außenflächen der Badewanne mit eine Grundierung gegen Rost versehen, können Sie diese mit einem Acryl- oder Kunstharzlack in der Farbe Ihrer Wahl lackieren.

Goldene freistehende Badewanne

Das Material ist kratzfest und strapazierfähig, selbst bei starken Belastungen behält die Badewanne im Gegensatz zu Acryl die Form. Auch die Reinigung erfolgt schneller als bei Acryl, da sich keine Ablagerungen oder Verfärbungen auf der Oberfläche ausbreiten können. Mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel erstrahlt die Wanne rasch im neuen Glanz. Im Gegensatz zum Nachfolger Stahlemaille besitzt Gusseisen einen guten Wärmespeicher, sodass das Badewasser lange warm bleibt.

Preislich gesehen liegen Badewannen aus Gusseisen um die 6.000 Euro, günstige Varianten gibt es bereits ab 1.500 Euro und hochpreisige sind ab 12.000 Euro erhältlich. Alternativ können Sie sich auch ein gebrauchtes Modell anschaffen und dieses Zuhause ohne Probleme aufarbeiten lassen, so sparen Sie kosten und kommen dennoch in den Genuss einer nostalgischen Badespaß.

Edle Badewanne aus Kupfer

Schon im 19. Jahrhundert war das Baden in einem Zuber aus Kupfer ein besonderes Erlebnis: Jeder, der etwas auf sich hielt, ließ sich das Vergnügen in solch einem Modell zu liegen nicht entgehen. Heute noch sind sie in Luxus-Hotels oder Spa-Anlagen zu finden, dort erfreuen sie mit ihrem edlen Aussehen den Besucher und schenken diesem zugleich ein außergewöhnliches Badegefühl.

Bei der Herstellung solch eines Prachtexemplars kommt noch alte Schmiedekunst zum Einsatz: Unter tausend Hammerschlägen bringen Schmiede das Blech in Form, Präzision und Formgenauigkeit sind dabei ein essentieller Bestandteil dieser Arbeit. In dem Herstellungsprozess liegt zudem der Ursprung des prunkvollen Charmes des Objekts: Das sanfte Wellenmuster und die feinen Unebenheiten reflektieren das Licht und verleihen einen gediegenen Glanz.

Oft liefern Hersteller die Modelle in einer Hochglanz-Optik, die Sie am besten bewahren, indem Sie die Badewanne nach der Benutzung entleeren und regelmäßig polieren. Alternativ ist auch eine gebürstete Optik erhältlich. Als Schutz vor Verfärbungen sind die Modelle in der Regel patiniert oder mit einer Schicht aus Nickel versehen. Beim Patinieren überzieht der Hersteller das Kupfer mit einer Farb- oder Lasurschicht aus Öl, Acryl, Wachs, Spiritus oder Farbpigmenten. Exemplare aus Kupfer sind Designstücke, die aufgrund des Materials und des Herstellungsaufwandes ab 20.000 Euro erhältlich sind.

Ein echtes Highlight: Die Badewanne aus Glas

Eine Badewanne aus Glas ist ideal für alle Querdenker: Bei dem durchsichtigen Konstrukt handelt es sich um ein auffallendes Unikat, das sich von der Masse abhebt und mit seiner Offenheit das Element Wasser unterstreich. Mithilfe von gezielt eingesetzten Lichtern setzen Sie das Objekt richtig in Szene – so kommt der urbane Charme dieser Badewanne gut zur geltung. In solch einem Modell lehnen Sie sich entspannt zurück und erleben das Gefühl vollkommener Freiheit.

Häufig handelt es sich bei diesen Exemplaren um Unikate, designt in eckigen oder runden Formen. Farbig oder klar, mit glatter oder satinierter Oberfläche – den Wünschen sind nur wenige Grenzen gesetzt. Das bruchsichere Glas verfügt zudem über eine pflegeleichte Eigenschaft, da die Oberfläche glatt und porenlos ist. Seifenreste und Bakterien finden kaum Halt, sodass Sie die Flächen bloß mit Glasreiniger und einem weichen Tuch abwischen brauchen.

Da es sich bei Glaswannen um eine Maßanfertigung handelt, sind Auskünfte über Preise nur auf Nachfrage erhältlich. Hersteller wie Ottofond besitzen jedoch auch Exemplare aus Glas in ihrem Produktportfolio, diese sind ab 2.000 Euro zu haben. Achten Sie bei günstigen Varianten jedoch aus Sicherheitsgründen darauf, dass keine scharfen Kanten vorzufinden sind.

Monumentales Badeerlebnis mit Naturstein

Badewanne aus Glas

Baden wie die Römer, das geht am besten in einer Badewanne aus Naturstein. Kaum ein Material ist so edel und zugleich so zurückhaltend wie Stein. Häufig findet Marmor oder Sandstein im Bad Verwendung und verleiht dem daraus gefertigten Objekt einen monumentalen Charakter.

Geprägt von der natürlichen Entwicklung, durchzieht jedes Stück Stein eine individuelle Maserung – so erhalten Sie immer ein Unikat. Dank der kristallinen Struktur glänzt gerade Marmor nach einer Politur wie kein zweites Naturmaterial. Aufgrund seiner glatten Beschaffenheit ist Marmor zudem leicht zu reinigen, da sich kaum Schmutz absetzt.

Eine Badewanne aus dem Naturmaterial Stein ist teuer, günstiger erhalten Sie solch ein Modell nur aus Steinplatten. Bei dieser Variante verbindet der Hersteller die Platten an den Ecken miteinander und dichtet sie danach ab, um für eine wasserundurchlässige Bauart zu sorgen. Neben dem hohen Anschaffungspreis gestaltet sich auch das Gewicht des Objekts aus Stein als problematisch – allein das Leergewicht ist so massiv, dass eine Marmorwanne nicht für das Obergeschoss geeignet ist. Zudem ist Stein von Natur aus ein Werkstoff mit einer kühlen Haptik, bei dem das Badewasser schnell seine Temperatur verliert.

Badewanne aus Naturstein

Hygienische Badewanne aus Stahl

Bei Edelstahl fällt der Gedanke schnell auf Spülbecken in Großküchen oder Besteckbecken in Krankenhäusern. Doch Edelstahl ist vielseitig einsetzbar, so lassen sich auch Badewannen problemlos aus dem Material fertigen. Ja, sie sind selten, doch es gibt sie. Ob eckig oder rund, das Stahlblech lässt sich mühelos in die gewünschte Form biegen. Diese Formbarkeit unterstreicht den industriellen Charakter der glatt-glänzenden Oberfläche. Solche Modelle sind zudem robust und halten einige Jahre täglicher Benutzung stand – nicht ohne Grund ist Edelstahl in der Industrie so beliebt!

Was die Haptik betrifft, so fühlt sich Edelstahl glatt und kühl an. Diese Eigenschaften führen dazu, dass die Modelle leider rutschig sind und zudem auch die Wärme des Badewassers recht schnell abgeben.

Die Varianten aus Edelstahl sind geschützt vor Rost und Abnutzungen, lediglich bei kalkhaltigem Wasser verliert der Werkstoff mitunter seinen Glanz. Kalkrückstände können Sie jedoch leicht mit einem trockenen Tuch weg polieren, dabei sollten Sie auf ein Microfasertuch verzichten, da Edelstahl kratzanfällig ist. Dank der glatten Beschaffenheit des Materials können Keime und Schmutz nur schwer auf den Flächen hängen bleiben.

Häufig fertigen Hersteller die Produkte nach Kundenwünschen an, sodass sich die Preise an den jeweiligen Vorstellungen und dem betriebenen Aufwand orientieren.

Langlebige Wanne dank robuster Stahlemaille

Kaum ein Material ist so robust wie Stahlemaille: bruchsicher und kratzfest, zudem noch resistent gegen Kosmetika und Reinigungsmitteln. Selbst wenn Sie bei einem romantischen Bad zu zweit die Kerzen vergessen auszublasen – keine Angst, diese Badewanne ist geschützt gegen Brandflecken. Dadurch ist das Modell stark belastbar, sodass diese Varianten mit einem langen Leben gesegnet sind. Dank der Oberflächenbeschichtung ist das Material geschützt gegen Korrosion und Verfärbungen durch Kosmetika. Kein Wunder also, dass Hersteller auf Stahlemaille-Wannen eine Garantie von bis zu 30 Jahren geben! Lediglich beim Aufprall von schweren Gegenständen kann die Beschichtung abplatzen und die Badewanne beschädigen, dann sollte ein Handwerker die Stelle ausbessern, um Rost vorzubeugen.

Bei Stahlemaille handelt es sich um einen Verbundstoff, der aus einem Stahlkern und einem Überzug aus Emaille besteht; Emaille ist ein Schmelzglas aus Quarz, Feldspat, Pottasche und Metalloxiden. Das sind alles natürliche Rohstoffe, die eine recyclebare Badewanne schaffen.

Schmutz und Bakterien finden an der glasartigen kaum Halt, sodass für die Pflege bereits ein weiches Tuch und flüssiges Putzmittel ausreichen.

Der Werkstoff ist relativ günstig und aufgrund der zahlreichen positiven Eigenschaften auch ein Renner unter den Badewannen. Doch aufgrund des hohen Gewichts bleiben Modelle aus Acryl der Variante aus Gusseisen überlegen.

Badewanne aus Stahlemaille

Massive Einzelstücke aus Beton

Badewannen aus Beton verkörpern einen speziellen, urbanen Charme. Mit einem puristischen Äußeren aus grauem Werkstoff und einer leicht angerauten Fläche passt die Variante in alle modernen Badezimmer. Das Standard-Modell trägt das klassische Betongrau, dank neuer Herstellungsverfahren nimmt das Material aber auch Farbpigmente auf und kann so als farbiger Hingucker fungieren. Zudem sorgen natürliche Unebenheiten und kleine Poren dafür, dass jedes Modell ein Unikat ist. Alternativ verschönern Mosaiksteinchen die Oberfläche und verstärken den Charakter des Objekts. Aufgrund der Herstellung lässt sich Beton in nahezu jede Form gießen.

Für eine schöne Haptik ist das Material mit einer Oberflächenbeschichtung. Sollte es zu einer Beschädigung der Beschichtung kommen, lassen sich diese durch den Fachmann ausbessern.

Beton-Beschichtungen

Bienenwachs-Beschichtung Spezial Beschichtung
Flächen wirken glatt und matt, betonen den Betoncharakter. Flächen sind mit einer matten Beschichtung versehen. Erhöht Widerstandsfähigkeit gegenüber Schmutz.

Bei den Exemplaren aus Beton handelt es sich zumeist um Maßanfertigungen, die sich vollkommen an den Kundenwünschen orientieren. Der Preis für diese Variante hängt von den genauen Wünschen ab, doch da die Herstellung ein eher aufwändiges Unterfangen ist, sollten Sie mit Kosten um die 10.000 Euro und höher rechnen.

Leichte Materialien bei dünnen Böden

Bei der Materialwahl sollten Sie auch die Statik des Raumes beachten. Gerade bei dünnen Böden oder Etagenwohnungen ist es wichtig, Werkstoff und Tragfähigkeit des Bodens aufeinander abzustimmen. Keine Frage, Varianten aus Stein und Beton sind schön anzusehen, doch sie besitzen auch ein hohes Leergewicht. Gefüllt mit Wasser könnten Sie eine große Belastung für den Boden sein, sodass Sie diesen unter Umständen vorab verstärken sollten. Beachten Sie bei der Anschaffung auch die Statik des Raumes. Sollte die Masse des Modells bei der Entscheidung buchstäblich schwer ins Gewicht fallen, dann greifen Sie einfach auf ebenso schöne Materialien wie Acryl, Glas und Holz zurück. Aufgrund der Leichtigkeit brauchen Sie sich kaum Gedanken über die Statik des Bads zu machen.

Perfekt bei dünnen Böden

  • Acryl
  • Glas
  • Holz

Kostenersparnis durch Materialwahl

Bei der Wahl für eine Wanne spielen auch die Kosten eine grundlegende Rolle. Schließlich soll die Badewanne schön sein und ins Budget passen. So befinden sich seltene Materialien wie Harz, Glas, Beton oder Stein im höheren Preissegment. Wannen aus klassischen Werkstoffen wie Gusseisen und Stahl-Emaille gehören zu den teuren Produkten, während sich Wannen aus Acryl in den unteren Preisklassen befinden. Aber mit der richtigen Wahl des Materials können Sie bei Ihrer Badewanne durchaus Kosten sparen. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die ungefähren Kosten für ein Modell aus dem jeweiligen Material:

Material Kosten
Acryl Ab 200 Euro
Holz Ab 500 Euro
Mineralguss Ab 1.000 Euro
Gusseisen Ab 1.500 Euro
Stahlemaille Ab 2.000 Euro
Glas Ab 2.000 Euro
Naturstein Ab 3.000 Euro
Beton Ab 10.000 Euro
Kupfer Ab 20.000 Euro

Mithilfe dieser Zusammenfassung finden Sie bestimmt das richtige Modell für Ihr Badezimmer. Fragen und Anregungen zu den verschiedenen Materialien? Dann schreiben Sie eine E-Mail an info@calmwaters.de.

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