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Armaturenpflege – wie Sie den Glanz bewahren

Schöner Blickfang in Bad und Küche

Saubere Armaturen in Küche und Bad lassen den Raum erstrahlen, die makellosen Oberflächen wirken wie ein Aushängeschild für das gesamte Heim. Beim Händewaschen fällt den Gästen schnell der Zustand der Armatur ins Auge. Ein verkalkter Wasserhahn lässt ein mulmiges Gefühl entstehen, während leuchtende Flächen für Entspannung sorgen. Damit Sie stets einen guten Eindruck hinterlassen und selbst vom Glanz des Hahnes angetan sind, helfen wir Ihnen mit praktischen Tipps zur Pflege der Mischbatterie in Bad und Küche.

Pflege Armatur

An den Untergrund denken

Wasserhähne stehen auf einem Waschbecken oder einer Spüle, alternativ können sie auf einem Wasch- oder Spültisch aus Holz Platz genommen haben. Duscharmaturen dagegen hängen an Fliesenwänden und thronen zugleich über einer Duschwanne, während Wannenarmaturen entweder an der Wand haften, auf Fliesen stehen oder am Wannenrand sitzen. Beim Putzen kann das Reinigungsmittel daher schnell in Kontakt mit den umliegenden Bereichen kommen. Achten Sie auf die Pflegehinweise von Fliesen und Sanitärmöbeln, denn Spülen aus Naturstein können andere Ansprüche besitzen als Varianten aus Edelstahl. Informieren Sie sich daher vorab, welche Reiniger sowohl für den Untergrund als auch für den Wasserhahn geeignet sind. Mit einer milden Seifenlauge sollten Sie sich in der Regel auf der sicheren Seite befinden, alternativ decken Sie den Untergrund mit Tüchern ab.

Luftsprudler nicht vergessen!

An der Unterseite des Auslaufes befindet sich ein kleines Sieb, welches einen kräftigen Wasserstrahl durch die Mischung von Luft und Wasser erzeugt. Durch Kalk, Ablagerungen und Schmutz kann die Mischdüse nach einer gewissen Zeit verschmutzen, sodass sie anfängt zu korrodieren. Damit der Wasserstrahl auf Dauer kräftig bleibt, sollten Sie das Sieb in regelmäßigen Abständen reinigen. Schrauben Sie mithilfe der Armaturenzange den Luftsprudler ab und legen Sie ihn für 15 Minuten in eine Mischung aus Zitronensäure und Wasser ein. Nach dem Ablauf der Zeit brausen Sie ihn gründlich mit klarem Wasser ab. Bevor Sie ihn an den Auslauf schrauben, sollten Sie Warm- und Kaltwasser für einige Minuten aus dem Hahn fließen lassen. So spülen Sie kleine Schmutzpartikel aus den Leitungen und dem Armaturenkörper.

Tipp: Sollte der Luftsprudler stark verkalkt sein, können Sie diesen über Nacht in der Lösung aus Zitronensäure ruhen lassen.

Die Mischdüse lässt sich nicht abmontieren? Das kann vorkommen, wenn ständig stark verkalktes Wasser durch das Sieb fließt. Ein kleiner Luftballon kann hier wahre Wunder bewirken! Geben Sie etwas von der oben beschriebenen Reinigungslösung in den Ballon und ziehen Sie ihn über den Auslauf, sodass das Gewinde in der Flüssigkeit liegt. Eventuell fixieren Sie das Ganze mit einem Streifen Klebeband und lassen es über Nacht einwirken. Die Düse sollte sich danach problemlos lösen.

Armaturenpflege leicht gemacht

Kalk und Seifenreste lassen den Wasserkran schnell stumpf wirken. Um diesem Zustand zu entgehen, sollten Sie mindestens einmal die Woche Waschtischarmatur, Küchenarmatur und andere Wasserhähne im Badezimmer von Ablagerungen und Schmutz befreien. Hierfür verwenden Sie einen sanften Reiniger, zum Beispiel ein Gemisch aus herkömmlichen Spülmittel und Wasser. Gegen hartnäckige Kalkflecken empfiehlt sich bei jedem Armaturen-Material Essigwasser oder Zitronensäure, bei einer Edelstahl-Armatur erzielen Sie auch mit Edelstahlreiniger prima Ergebnisse. Übrigens, die Verwendung von Klarspüler verspricht ebenfalls einen schönen Glanz.

Chrom-Armatur

Edelstahl-Armatur

Kunststoff-Armatur

Seifenlauge, Zitronensäure, Essigwasser

Seifenlauge, Zitronensäure, Essigwasser, Edelstahlreiniger

Seifenlauge, Zitronensäure, Essigwasser


Mithilfe eines weichen Tuches oder eines zarten Schwammes tragen Sie das Putzmittel auf. Dafür tauchen Sie den Lappen in die Flüssigkeit und reiben damit alle Stellen der Mischbatterie gründlich ab. Üben Sie ruhig mehr Druck aus, wenn der Schmutz nicht weichen möchte. Ist die Armatur vollends mit dem Mittel bedeckt, können Sie es für einige Minuten einwirken lassen. Die genaue Dauer entnehmen Sie der Verpackung des Reinigers oder wenden Sie sich direkt an den Hersteller. Bei schwer erreichbaren Stellen wie Ecken und Rillen können Sie auf eine ausgediente, nachgiebige Zahnbürste zurückgreifen und vorsichtig die Schmutzränder entfernen.

Tipp: Sie besitzen ein älteres Modell? Dann benötigt Ihre Armatur wohlmöglich mehr Pflege. Neue Wasserhähne besitzen eine Art Schutzschicht, welche sie vor Kalk und Korrosion schützt. Nach einiger Zeit verringert sich dieser Film und am Objekt lagern sich Verunreinigungen ab. Dem wirkt nur eine regelmäßige Reinigung entgegen.

Nach der Einwirkzeit spülen Sie die Oberflächen gründlich mit klarem Wasser ab. Sorgen Sie dafür, dass keine Rückstände zurückbleiben. Reste von Putzmittel können sich sonst auf Dauer in das Material fressen und das Exemplar anfällig für Rost machen.

Wichtig: Nur durch regelmäßiges Reinigen können Sie Kalkflecken entgegenwirken.

Achten Sie bei Dusch- und Wannenarmaturen darauf, dass Sie Brauseschläuche, Handbrausen und Duschstangen von den Flecken befreien! Bei verchromten Oberflächen können Sie sich im Regelfall an die Pflegehinweise der Armatur halten.

Lange Einwirkzeit vermeiden

Zum Schutz des Wasserhahns halten Sie sich bitte an die vorgeschriebene Einwirkzeit des Reinigers, diese Information entnehmen Sie der Rückseite der Verpackung. Die Zeitangabe ist großzügig bemessen und ermöglicht eine sanfte Pflege. Weist der Wasserhahn starke Verschmutzungen auf, welche nach einmaliger Reinigung noch vorhanden sind? Dann sollten Sie die Variante weiteren Pflege-Intervallen unterziehen. Dies mag aufwändig klingen, doch schont diese Methode das Material. Eine längere Einwirkzeit kann Schaden verursachen: Das Mittel hat durch den langen Kontakt mit der Armatur die Möglichkeit neben Schmutz und Kalk auch die Versieglung selbst anzugreifen – am Ende erhalten Sie einen abgenutzten und wohlmöglich gar beschädigten Hahn.

Tipp: Hat die Optik des Wasserhahns durch falsches Putzverhalten an Glanz verloren, können Sie diese durch herkömmliche Autolackpolitur wieder zum Strahlen bringen.

Die No-Gos bei der Pflege

Die Verchromung von Mischbatterien schützt das Produkt vor äußeren Einflüssen wie Korrosion und Verschleiß, doch scheuernde Reiniger oder kratzende Tücher können diesen Schutz zerstören. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Reinigung auf scharfe Putzmittel und Schwämme sowie Tücher mit einer kratzigen Oberfläche verzichten. Nutzen Sie diese, kann sich die Ummantelung lösen und die Armatur schutzlos zurück lassen.

No-Go-Reinigungsmittel

No-Go-Utensilien

Scheuermilch, Bleichmittel, Salzsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Phosphorsäure

Microfasertücher, Unterseite von Topfschwämmen, Stahlwolle, Scheuervlies

Die oben genannten Mittel sind oftmals Bestandteil gängiger Reiniger, jedoch sind sie unter den Inhaltsstoffen ohne fehlendes Know-how nur schwer zu entdecken. Aus diesem Grund haben wir für Sie die bekannten Alternativ-Bezeichnungen aufgelistet:

  • Essigsäure: Ethansäure, Acidum aceticum
  • Salzsäure: Chlorwasserstoffsäure, Acidum hydrochloricum
  • Ameisensäure: Methansäure, Formylsäure, Formalinsäure, Hydrocarbonsäure
  • Chlorbleichlauge: Natriumhypochlorit, Natronbleichlauge
  • Phosphorsäure: E 338

Zudem sollten Sie die unterschiedlichen Reiniger nicht untereinander mischen. Theoretisch mag es gut klingen, wenn das kalklösende Mittel auf den Hygienereiniger trifft – dabei können jedoch giftige Gase oder ätzende Flüssigkeiten entstehen. Die Benutzung eines Dampfreinigers ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da dieser unter hohen Temperaturen den Schmutz löst und die Ummantelung beschädigen kann.

Außerdem sollten Sie Sprühreiniger nicht direkt auf die Flächen auftragen, da der feine Nebel in die kleinsten Öffnungen eindringen und von dort aus Schaden verursachen kann. Möchten Sie solche Mittel gebrauchen, geben Sie lieber etwas davon auf ein Tuch und reiben Sie damit die Mischbatterie ab.

Tipp: Sie zweifeln noch, ob der jeweilige Reiniger schonend zur Armatur ist? Dann schauen Sie in der Pflegeanleitung des Hahns nach, ob die einzelnen Bestandteile des Mittels für die Oberfläche geeignet sind.

Vorbeugen ist die Devise!

Damit der Wasserhahn in Bad und Küche nach dem Putzen lange glänzt, gibt es einen kleinen und zugleich effektiven Trick: abtrocknen! Bei dem sogenannten harten Wasser kommt das Modell in regelmäßigen Abständen mit Kalk in Berührung. Spritzen beim Duschen oder beim Abwasch kleine Tröpfchen auf die Oberfläche, verdunstet das Wasser und zurück bleiben weißliche Kalkflecken. Wollen Sie dies vermeiden, sollten Sie die Armatur nach jedem Benutzen mit einem weichen Tuch abreiben – hier eignet sich am besten ein Ledertuch, ein ausgedientes T-Shirt erfüllt ebenso gut den Zweck. Durch das Abwischen entfernen Sie den Kalk und lösen zugleich kleine Schmutzpartikel, sodass sich keine Ablagerungen bilden können. Zusätzlich erweisen sich spezielle Reinigungsmittel mit einer anhaltenden Formel gegen Kalk als hilfreich, diese versehen das Exemplar mit einer Flächenversieglung gegen Ablagerungen. Tropft das Wasser auf das Modell, perlt es mitsamt des Kalkes ab.

Schutzfilm bei farbigen Armaturen

Gerade Spültischarmaturen besitzen oft eine lackierte Oberfläche, welche Sie genauso pflegen können wie eine herkömmliche Verchromung. Um den speziellen Look zu bewahren, empfiehlt es sich in regelmäßigen Intervallen eine Schutzlasur aufzutragen. Auf das Material abgestimmte Stoffe sorgen dadurch für einen langanhaltenden Glanz, da Kalk und Seife dem Modell nichts anhaben können. Dies gilt auch für farbige Wasserhähne im Badezimmer.

Aufgepasst: Modelle mit einer vergoldeten Optik verschaffen Ihrem Bad einen extravaganten Look, zugleich erfordern sie eine spezielle Pflege. Zur Reinigung verwenden Sie am besten ein Goldputzmittel, so behält das Echtgold seinen unverkennbaren Charme.

Rückstände vermeiden

Wussten Sie, dass Seife, Duschgel, Shampoo und Spülmittel Schäden an der Mischbatterie hinterlassen können? Bleiben Rückstände der Mittel an den Oberflächen haften, greifen sie diese nach einiger Zeit an und zerstören die Beschichtung. Das macht den Kran anfälliger für Korrosion und Verschleiß. Eine Lösung ist schnell gefunden: Nach der Benutzung von Dusch- oder Waschtischarmaturen entfernen Sie Rückstände von Pflegemittel direkt: Spülen Sie die Seifenreste mit klarem Wasser ab und reiben Sie die Seiten mit einem weichen Tuch trocken. Das bewahrt die glänzende Optik der Verchromung.

Die richtige Lagerung

Sie möchten sich lange an Ihrer Armatur erfreuen? Dann sollten Sie sich Gedanken über die richtige Lagerung der Reinigungsmittel machen! Ja, Sie lesen richtig. Schonende Mittel sind ein wichtiger Bestandteil der Pflege, doch auch ihre Lagerung dürfen Sie nicht unterschätzen. Stehen die Reiniger in einem Schränkchen unter dem Spülbecken oder unter dem Waschbecken, können eventuell entstandene Dämpfe nach oben steigen und so die Schutzschicht des Modells angreifen. Damit die Küchenarmatur und die Waschtischarmatur weiterhin erstrahlen, sollten Sie die Putzmittel in einem gesonderten Schränkchen abseits des Wasserhahns aufbewahren.

Noch Fragen?

Mit all den Tipps sollte Ihre Armatur schnell in altem Glanz erstrahlen. Sollten Sie Zweifel hegen, greifen Sie auf die beiliegende Pflegeanleitung des Wasserhahns zurück, alternativ wenden Sie sich an den jeweiligen Hersteller. Auf seiner Website finden Sie oftmals die passende Pflegeanleitung, sollte diese in Ihren Unterlagen nicht auffindbar sein. Bei Fragen zum Reinigungsmittel kontaktieren Sie den Produzenten oder schauen auf seiner Website nach. Haben Sie noch Anregungen und Fragen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an info@calmwaters.de.

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