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Wann muss der Vermieter das Waschbecken erneuern?

Das Waschbecken nimmt einen zentralen Platz im Badezimmer ein – selten beginnt ein Tag mal nicht davor. Da ist es nachvollziehbar, dass das Becken möglichst lange in frischem Glanz strahlen soll. Doch was, wenn die Waschschüssel mit der Zeit Gebrauchsspuren oder gar Schäden aufweist? Dieser Ratgeber gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema der Erneuerung des Waschbeckens und führt dabei durch folgende Themen: Wie können Sie Schäden möglichst frühzeitig erkennen und wie beseitigen Sie diese? Wer kommt für den Schaden auf: der Vermieter, der Mieter oder die Versicherung? Was können Sie als Hausbesitzer unternehmen? Und was sind mögliche Gründe für eine vorschnelle Abnutzung und wie können Sie diese vermeiden?

Dem Schaden auf der Spur

Gebrauchsspuren frühzeitig erkennen heißt für Mieter wie Käufer im besten Fall: Noch vor dem Einzug erkennen. Denn dann sind Sie rechtlich abgesichert und der Vermieter bzw. Verkäufer ist für den Zustand des Handwaschbeckens verantwortlich. Damit Sie wissen, an welchen Stellen Mängel auftreten können, fassen wir die häufigsten Schadensarten für Sie zusammen.

Vom Kratzer bis zum Haarriss

Ob modernes Aufsatzwaschbecken oder konventionelles Modell: Kratzer sind mit die am häufigsten auftretenden Spuren. Gerade im Spülbereich von Keramikbecken sorgen kleine Unachtsamkeiten oftmals für die unliebsamen Schrammen. Achten Sie deshalb vor allem an der Oberseite auf Kratzspuren. Sie erkennen diese gut, wenn das Bad hell ausgeleuchtet ist, im besten Fall bei Tageslicht. Zur Not können Sie mit einer hellen Taschenlampe nachhelfen, dabei sollten Ihnen etwaige Abplatzungen leicht auffallen. Die kleinen, punktuellen Beschädigungen fallen zwar oft erst bei genauerem Hinsehen ins Auge, sorgen aber für ein abgenutztes Aussehen.

Größere Kratzer, Sprünge oder gar Schlagschäden können durch vielerlei Ursachen entstehen und finden sich häufig in Bereichen, an denen Sie vielleicht zunächst nicht nachschauen. Betrachten Sie das Waschbecken deshalb nach Möglichkeit zusätzlich von unten.

Zuletzt bleibt noch der Spannungsriss oder Haarriss. Dieser tritt meist schon bei der Produktion auf und sieht zunächst einem normalen Riss ähnlich. Dennoch können Sie ihn anhand folgender Indizien erkennen: Der Kratzer weist keine Einschlagstelle auf und ist gerade oder bogenförmig. Zudem ähnelt er in der Breite einem feinen Haar und Sie können ihn beim Darüberstreichen mit der Hand ertasten. Bei einem Haarriss müssen Sie den Waschtisch meist austauschen, da die Gefahr besteht, dass es undicht ist oder der Riss sich weiter ausbreitet.

Tipp: Verschiedene Materialien, verschiedene Mängel. Sind es bei Keramikbecken vor allem die Kratzer, die auffallen, können Varianten aus anderen Materialien ganz andere Schäden aufweisen. So ist es zum Beispiel möglich, dass beschädigte Emaille-Becken Rost bilden. Achten Sie ebenso auf Gebrauchsspuren, die durch Farbe oder Material nur schwer erkennbar sind. Natursteinbecken beispielsweise lassen Schäden nicht immer auf den ersten Blick erkennen.

Tropfstellen aufspüren

Wenn das Becken mit der Zeit anfängt zu tropfen, ist die Fehlersuche oftmals lang. Auf die Schnelle lohnt es vor allem, sich folgende Bereiche näher anzusehen:

  • Mischbatterie
    Die Mischbatterie ist der Teil einer Armatur, der heißes und kaltes Wasser mischt. Hier kann es schon mal vorkommen, dass es an den falschen Stellen tropft. Gerade bei älteren Armaturen geben die verbauten Dichtungen mit der Zeit nach.
  • Siphon
  • Andere Teile

Genau wie bei der Mischbatterie sind es meist die Dichtungsringe, die für Tropfstellen sorgen können. Zudem kann ein nicht korrekt sitzendes Gewinde eine undichte Stelle darstellen, wodurch das Handwaschbecken zu tropfen beginnt.

Kommen Siphon und Mischbatterie nicht infrage, sollten Sie sich die restlichen Gewindeteile und Dichtungen ansehen. Das Verbindungsstück vom Siphon zum Abwasserrohr oder die Ablaufgarnitur, die vom Ablauf zum Siphon führt, sind schnell überprüft. Ebenso sollten Sie einen Blick auf die Eckventile werfen. Sie regulieren die Wasserzufuhr.

Tipp: Wenn Sie schon dabei sind, den Waschtisch zu inspizieren, drehen Sie doch mal den Wasserhahn auf. So sehen Sie zusätzlich, ob das Wasser gut ablaufen kann oder ob Sie es mit einer Verstopfung zu tun haben. Verschließen Sie zudem das Ablaufventil, um dessen Funktionsfähigkeit zu prüfen.

Wie schwerwiegend sind die Schäden?

Sie haben stärkere Gebrauchsspuren oder Schäden am Aufsatzwaschbecken oder einem anderen Modell entdeckt, wissen aber nicht, wie ernst Sie Ihre Entdeckung nehmen müssen? In der Tabelle sehen Sie, mit welchem Aufwand Sie bei den jeweiligen Problemen rechnen müssen.

Risse und Schläge:

Art

Reparatur selbst möglich?

Reparaturvarianten

Kratzer

Ja

Polieren mit Schwamm und Politur

Abplatzungen

Ja

Überlackieren mit Lackstift

Größere Kratzer, Sprünge und Schlagschäden

Ja

Reparatur-Set mit Sandpapier, Spachtelmasse und Lack

Haarriss

Nein

Das Waschbecken müssen Sie, je nach Tiefe des Haarrisses, in der Regel austauschen.

Tropfstellen:

Stelle

Reparatur selbst möglich?

Reparaturvarianten

Mischbatterie

Ja

Dichtungen oder Hahnscheibe wechseln

Siphon

Ja

Dichtungen wechseln oder Gewinde richtig anbringen. Bei Bedarf zusätzlich mit Hanf abdichten.

Ablaufgarnitur und andere Teile

Ja

Dichtungen wechseln, Gewinde prüfen oder zusätzliche Dichtungen anbringen. Defekte Ablaufventile sollten Sie austauschen.

Eckventil

Nein

Zum Austausch sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen, da die Wasserleitungen unter hohem Druck stehen.

Übrigens: Verstopfungen führen eher selten zum Austausch des Beckens und können zudem oftmals nicht von außen erkannt werden. Meistens sitzt die Verstopfung im Siphon oder unter Umständen sogar tiefer im Abflussrohr. Sie können selbst Hand anlegen, indem Sie den Abfluss mit einer Gummiglocke reinigen oder den Siphon säubern. In hartnäckigeren Fällen greifen Sie zur Rohrreinigungs-Spirale. Weitere Reparaturen sollten Sie aber dem Klempner überlassen.

Wer soll das bezahlen?

Die oben aufgelisteten Fälle zeigen: Je nach Alter des Handwaschbeckens können an den verschiedensten Stellen Mängel auftreten. Mit ein bisschen Erfahrung können Sie zwar einiges selbst reparieren. Doch natürlich stellt sich die Frage, ob Sie dazu überhaupt verpflichtet sind.

Als Mieter

Das Übergabeprotokoll
Wenn Sie überlegen, eine Mietwohnung zu beziehen, fertigen Sie auf jeden Fall ein Übergabeprotokoll an. Darin halten Sie schriftlich fest, welche Mängel im sichtbaren Bereich Sie an Aufsatzwaschbecken oder Ähnlichem feststellen konnten. Im Zweifelsfall erspart dieses Protokoll Ärger mit dem Vermieter. Für die Gültigkeit müssen es beide Seiten unterschreiben. Möchte der Vermieter kein Übergabeprotokoll, eignen sich Bilder von Schäden oder die Wohnungsbesichtigung mit einem Zeugen. Ein von vornherein bestehender Haarriss beispielsweise, der im Laufe der Nutzung zum Defekt sorgt, geht dann meist auf Kosten des Mieters. Dieser müsste das Becken austauschen. Für nicht vom Mieter verschuldete Schäden muss grundsätzlich der Vermieter zahlen, da er für den Erhalt der Wohnung verantwortlich ist.

Während der Mietdauer
Sind Sie in einem bestehenden Mietverhältnis und beschädigen den Waschtisch selbst, müssen in der Regel Sie als Mieter dafür aufkommen. Einen Schaden müssten Sie demzufolge selbst reparieren, reparieren lassen oder gar für eine komplette Erneuerung Rechnung tragen. Bei normaler Abnutzung, die zum Schaden führt, sieht die Sachlage jedoch anders aus. Hier hat der Vermieter kein Recht auf Schadensersatz, da die Abnutzung von Gegenständen bereits in der Miete enthalten ist. Dazu kommt das Alter der Waschschüssel: Bei Badezimmermöbeln rechnen Experten mit einer sogenannten wirtschaftlichen Lebensdauer von circa 15 bis 25 Jahren, bei hoher Qualität sogar mehr. Je älter das Becken, desto weniger müssen Sie bei einer Erneuerung bezahlen. Ist die wirtschaftliche Lebensdauer überschritten, entfallen Schadensersatzansprüche des Vermieters gänzlich. Dies sind jedoch lediglich grobe Richtlinien. Im tatsächlichen Streit entscheidet der konkret vorliegende Einzelfall. Spätestens dann kann zudem der Blick in den Mietvertrag nicht schaden. Hier steht genau, ob Sie als Mieter für sogenannte Bagatellschäden aufkommen müssen. Eine tropfende Mischbatterie kann beispielsweise darunterfallen.

Versicherung

Mit einer Privathaftpflicht-Versicherung, die Mietsachschäden einschließt, schützen Sie sich vor hohen Kosten im Schadensfall. Dabei orientiert sich die Versicherungssumme an Alter und Nutzung des Exemplars. Außerdem müssen Sie die Montagekosten in den meisten Fällen selbst bezahlen. Für Verstopfungen kommen die Versicherungen in der Regel ebenso wenig auf. Informieren Sie sich für weitere Details bei Ihrem Versicherer.

Als Eigentümer

Im Grunde gilt bei Schaden im Eigenheim: Sie kommen selbst für diese auf. Ebenso die Privathaftpflicht-Versicherung deckt lediglich solche Schäden, die Ihnen von andern Personen zugefügt werden. Ebenso greift die Hausratsversicherung nicht, da Handwaschbecken nicht zum Hausrat zählen.

Was bleibt zu bedenken?

Sie wissen nun, wie Sie grundsätzlich Schäden an Ihrem Waschbecken erkennen und gegebenenfalls reparieren können. Zudem haben Sie einen Überblick über die rechtliche Lage als Mieter erhalten. Im Einzelfall sollten Sie aber nicht davor zurückschrecken, sich rechtliche Hilfe einzuholen – zum Beispiel über einen Mietverein. So bleiben Sie garantiert auf der sicheren Seite. Behalten Sie stets den konkreten Schaden im Blick, denn viele Gebrauchsspuren lassen sich wie oben gezeigt im Nu selbst erledigen. Das schont unter Umständen sowohl das Verhältnis zu Ihrem Vermieter als auch den Geldbeutel! Und für den Fall der Fälle bietet Ihnen unser umfangreiches Sortiment garantiert genau den Waschtisch, den Sie benötigen. Bei weiteren Fragen rund ums Bad stehen wir Ihnen unter info@calmwaters.de zur Verfügung.

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