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Wie Sie ein Waschbecken entsorgen

Waschbecken sind ausgesprochen langlebige Badmöbel, die gut und gern 15 bis 20 Jahre oder länger ihren Dienst tun. Ein Austausch kann dennoch aus verschiedenen Gründen Sinn machen. Sie möchten Ihr Badezimmer modernisieren, das alte Becken ist von Abnutzungen wie Kratzern und Schlagschäden gezeichnet oder schlichtweg kaputt. Was auch immer Sie dazu bewegt, sich ein neues Modell zuzulegen – zuvor müssen Sie das alte entsorgen. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie bei der Entsorgung achten müssen. Außerdem liefern wir Ideen, was sich mit einem ausrangierten Handwaschbecken noch so allerlei Kreatives anstellen lässt!

Wer, wie, wo, was – alle Fragen rund um das Entsorgen

Ob es sich nun um ein Aufsatzwaschbecken oder einen standardmäßigen Waschtisch handelt – bei der Entsorgung richtet sich das Hauptaugenmerk vor allem auf das Material, aus dem das Exemplar besteht. Grund dafür ist, dass für den Recyclingprozess in erster Linie die Art des Stoffes entscheidend ist. Die weiteren Schritte der Entsorgung leiten sich dann im Wesentlichen davon ab.Erkundigen Sie sich beim Vermieter, Verkäufer, Hersteller oder Fachmann danach, falls Sie das Material Ihres Beckens nicht kennen.

Die Entsorgung nach Material

Sollte sich ein Fachmann um den Einbau Ihres neuen Beckens kümmern, nimmt dieser das Alte normalerweise mit und Sie müssen nichts weiter tun. Manche Installateure bieten diesen Service gegen einen Aufpreis an, bei anderen ist die Entsorgung hingegen im Service enthalten. Wenn Sie sich selbst um die Montage kümmern, liegt es an Ihnen, das Becken fachgerecht fortzuschaffen. Mit diesem Überblick gelingt es Ihnen mühelos.

Metalle wie Edelstahl und Emaille

Sie haben Glück! Beim örtlichen Wertstoffhof können Sie das alte Handwaschbecken aus Metall kostenlos abgeben. Sie sind wertvolle Materialien bei der Wiederverwertung.

Mineralische Stoffe wie Keramik, Mineralguss, Naturstein, Beton, Marmor, Holz

Die Abgabe mineralischer Stoffe bei Wertstoffhöfen ist kostenpflichtig. Das macht vor allem dann Sinn, wenn Sie lediglich den ausgedienten Waschtisch entsorgen wollen. Renovieren Sie jedoch Ihr komplettes Bad, könnte ein Bauschutt-Container in Frage kommen. Über einen Container-Dienst mieten Sie einen Container, den das Unternehmen bringt und abholt. So können Sie größere Mengen an Abfall im Vergleich günstiger entsorgen. Je nach Unternehmen liegen die Preise für 5 Kubikmeter Bauschutt bei circa 300 bis 400 Euro.

Tipp: Eine Unterscheidung besteht zwischen Bauschutt und Baumischabfall. Letzterer ist meist teurer, wenn Sie einen Container mieten, da die Entsorgungskosten für das Unternehmen höher sind. Vorteil ist aber, dass Baumischabfall unter anderem auch Beton mit Metallstreben, Holz, Kunststoffe, Tapetenreste und Ähnliches umfasst. Sie müssen den Abfall also nicht schon vor Ort trennen.

Glas-Waschtische

Gerade bei Aufsatzwaschbecken gibt es einige Modelle aus Glas. Da sie zu groß für den herkömmlichen Glascontainer sind, geben Sie diese am besten beim Wertstoffhof ab. Die Entsorgung ist in der Regel kostenlos.

Acryl-Waschbecken

Sanitäracryl ist ein spezieller Kunststoff. Abgeben können Sie Acryl-Becken kostenpflichtig beim Wertstoffhof oder über einen Baumischabfall-Container. Je nach Stadt ist es zudem möglich, dass Acryl unter Sperrmüll fällt. In diesem Fall nimmt die Stadt die Variante bei der Sperrmüllabholung mit.

Übrigens: Unter Sperrmüll fallen normalerweise sperrige Gegenstände wie Möbel. Da diese wegen ihres Umfangs nicht in die Restabfalltonne passen, holt die Stadt diesen Müll gesondert zu einem festgelegten Termin ab, meist einmal im Monat. Informieren Sie sich am besten bei Ihrer Stadtverwaltung zu den Details.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Informationen noch einmal übersichtlich für Sie zusammen:

Material

Kostenfreie Entsorgung möglich

Entsorgungsvarianten

Metalle

Ja

Abgabe beim Wertstoffhof

Mineralische Stoffe

Nein

Abgabe beim Wertstoffhof oder Entsorgung mittels Container

Glas

Ja

Abgabe beim Wertstoffhof

Acryl

Je nach Regelung der Stadtverwaltung

Abgabe beim Wertstoffhof, Entsorgung mittels Container oder per Sperrmüllabholung

Rechtliche Aspekte

Als Haus- oder Wohnungseigentümer dürfen Sie Ihr Handwaschbecken jederzeit wechseln. Doch wie sieht es aus, wenn Sie Mieter sind? Für größere bauliche Veränderungen in der Wohnung brauchen Sie das Einverständnis des Vermieters. Das Austauschen fällt jedoch in der Regel nicht darunter. Das heißt, dass Sie auch als Mieter ohne Zustimmung das Waschbecken tauschen dürfen. Der Vermieter kann allerdings darauf bestehen, dass beim Auszug alle Änderungen an der Wohnung wieder rückgängig zu machen sind. Entsorgen sollten Sie die alte Variante daher besser nicht.

Außerdem wichtig: Neben der legalen Abgabe von ausgedienten Becken finden Sie immer wieder Exemplare, die achtlos am nächstgelegenen Wegrand liegen. Dies zählt als illegale Entsorgung und kann hohe Bußgelder nach sich ziehen. Gehen Sie deshalb und aus Respekt gegenüber der Umwelt den legalen und kostengünstigen Weg der Entsorgung.

Kreatives Upcycling

Upcycling liegt voll im Trend! Die clevere Idee dahinter: Scheinbar nutzlose Abfallprodukte in kreative, neue Produkte umwandeln. Auch für Waschbecken finden sich einige Ansätze, um aus der alten Waschschüssel das Beste herauszuholen.

Blumentopf

Bringt nicht allein einen individuellen Akzent in jeden Hobby-Garten, sondern funktioniert zudem einwandfrei: Alte Becken eignen sich tatsächlich hervorragend als Blumentopf. Die Größe passt prima für Pflanzen, während das Ablaufloch verhindert, dass sich Wasser im Topf stauen kann. Damit es nicht verstopft legen Sie den Boden mit einem Flies aus und geben dann eine Schicht Kies darauf. Darüber streuen Sie dann die Erde und fertig ist der trendige Blumentopf.

Im Gartenteich

Warum nicht mal ausgefallen? Kreative Hobby-Gärtner mit Gartenteich zaubern aus dem Becken einen Deko-Gegenstand mit Hingucker-Garantie. Auf verschiedenste Weise können Sie das Modell in den Teich integrieren: Als Wasserquelle im oder außerhalb des Teichs oder in Kombination mit Pflanzen.

Möbelstück

Wer es gerne anders mag und den Blick für ausgefallene Designs hat, der verwandelt das Becken in ein zeitloses Designobjekt. Gerade ältere Formen verpassen Ihrer Wohnung einen Retro-Look, ohne großartige Kosten zu verursachen.

Gartenwaschbecken

Dieselbe Funktion, aber im Freien: Gartenwaschbecken sind praktisch, aber leider oftmals nicht ganz günstig. Eine sparsame Alternative ist die Weiterverwendung des alten Beckens draußen. Insbesondere Emaillebecken können Sie problemlos im Garten einsetzen, ohne stärkere Schäden zu nehmen. Durch den natürlichen Look fügen sich Steinwaschbecken ideal in die natürliche Umgebung ein.

Verkaufen oder Verschenken

Sind Sie nicht der Bastel-Typ oder ist Ihr Becken noch unversehrt, können Sie versuchen, es zu verkaufen oder zu verschenken. Über Kleinanzeigen oder im Bekanntenkreis findet sich oftmals jemand, der auf der Suche nach einem gebrauchten Exemplar ist. Einfach vor die Türe stellen sollten sie das Becken allerdings nicht, da Sie dadurch Ärger mit Nachbarn oder der Stadt bekommen könnten.

Platz für Neues

Sie sehen: Mit dem richtigen Wissen und geringem Aufwand ist das Entsorgen des Waschbeckens schnell erledigt. Und wenn Sie Lust haben, nutzen Sie das alte Becken, um etwas ganz Neues zu schaffen. Egal wozu Sie sich letztendlich entscheiden, Sie haben nun in jedem Fall Platz im Bad, um Ihre neue Vorstellung zu verwirklichen! Sehen Sie sich doch dazu in unserem Sortiment bei Calmwaters um und finden Sie genau den Waschtisch, den Sie suchen. Bei Fragen schreiben Sie uns eine E-Mail an info@calmwaters.de.

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