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Wie funktioniert ein spülrandloses WC?

Wer derzeit sein Badezimmer renoviert oder einfach über eine neue Toilette nachdenkt, stößt früher oder später auf das beliebte spülrandlose WC. Bereits der Name lässt einen aufhorchen: spülrandlos – ein WC ohne Spülrand? Modelle mit Rand sind jedem bestens bekannt, in vielen Badezimmern Deutschland treffen wir auf die übliche Variante. Bei ihr sorgt der hohle Rand dafür, dass Spülwasser nicht über die Oberkante hinausschießt. Doch wie funktioniert der Spülgang bei einem Exemplar ohne den schützenden Rand?

Funktionsweise eines spülrandlosen WCs

Im Prinzip funktioniert das Modell ohne Rand ebenso wie jedes gängige Stand-WC oder Hänge-WC mit Rand. Wie gewohnt setzen Sie sich auf den Toilettendeckel, verrichten Ihr Geschäft und betätigen den Spülkasten. Das Wasser spült alle Hinterlassenschaften in die Kanalisation. Soweit so gut, doch wodurch unterscheiden sich die beiden Techniken? Der Unterschied liegt in der Spültechnik. So sorgt ein neu entwickelter Spülverteiler dafür, dass das Wasser trotz fehlender Umrandung nicht herausspritzt. Er verteilt die Flüssigkeit symmetrisch im Becken. Durch die gleichmäßige Spülwasserführung lassen sich alle Rückstände gründlich entfernen, so ist eine hygienische Flächenspülung garantiert – selbst bei einer niedrigen Wassermenge von vier Litern.

Bei einem herkömmlichen Klosett mit Rand hingegen arbeitet der Verteiler mit dem hohlen Spülrand zusammen. Er leitet das Wasser mit Druck in den Hohlraum, wodurch es sich weiter in der Schüssel ausbreitet. Die Umrandung verhindert dabei, dass das Wasser aus der Toilette spritzt.

Randlos mit Schürze

Auch bei den spülrandlosen Modellen gibt es einige Unterschiede. So besitzen manche Exemplare einen Teilrand, auch Schürze genannt. Dieser offene Spülrand ist nach oben hin geschlossen, sodass kein Hohlraum entsteht. Der Spülverteiler lenkt die Spülflüssigkeit dicht am Rand entlang, hochfliegende Tropfen prallen von der Schürze direkt wieder in die Keramik. Damit verringert diese Variante die Gefahr des Überspritzens, gleichzeitig erfasst das Wasser mehr Fläche als bei der Alternative ohne Schürze. Ein gutes Beispiel für diese Technik bietet die Serie Direct Flush von Villeroy & Boch.

Sie interessieren sich für ein WC mit der Spültechnik Direct Flush? Beliebte Modelle sind unter anderem die Version Subway 2.0, 5614R001, das O.novo (5660HR) sowie das Architectura von V&B, 5684R0. Bekannte Varianten von Klosetts ohne Schürze sind das Keramag iCon, 204060000 oder das Renova Nr. 1.

Spielend Kosten sparen

Wie bereits erwähnt, benötigt eine Variante ohne Umrandung nur vier Liter Wasser pro Spülgang. Bei manchen Modellen fällt der Verbrauch mit sechs Litern etwas höher aus, andere wiederum kommen gar mit drei Litern aus. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Toilette ist der Wasserverbrauch um ein Vielfaches kleiner. So lassen sich die täglichen Kosten mithilfe der innovativen Toilette spielend senken. Ob die Toilette bei der Menge noch richtig spült? Ja! Die ausgeklügelte Technik verteilt das Wasser so, dass jeder Partikel in der Kanalisation landet. So reinigt sich das WC fast von allein.

Damit Sie das Sparpotential wirklich nutzen, stellen Sie den Spülkasten vorab auf die richtige Spülmenge ein. Dies klappt am besten über das Füllventil. Das alte Modell lässt dies nicht zu? Dann tauschen Sie es gegen ein Universal-Modell, etwa das Geberit Impuls 380 für Unterputzkästen (240705001). Alternativ erneuern Sie die komplette Hebeglocke, zum Beispiel mithilfe der Variante von Geberit (240.622.00.1).

Wieso spülrandloses WC?

Doch die Spültechnik allein sorgt nicht für das große Interesse der Badsanierer an dem Exemplar ohne Umrandung. Auch die Bauform selbst bietet einige interessante Aspekte, die ein herkömmliches Modell nicht aufweist. Durch die offene Form erhöht sich der Hygiene-Standard des Toilettenbeckens. Im Hohlraum der herkömmlichen Variante sammeln sich gerne Kalk, Urin und andere Rückstände. Da dieser Zwischenraum nicht einsehbar ist, setzen sie sich die Ablagerungen dort ab und vermehren sich ungehindert. Fehlt die Umrandung, kann sich an der Stelle auch nichts festsetzen. Im Schnitt weist eine randlose Toilette bis zu 80 Prozent weniger Keime auf als eine gewöhnliche Schüssel.

Vorteil: Reinigung

Auch die Reinigung fällt bei der randlosen Version viel leicht aus. Dank der fehlenden Umrandung sammeln sich keine Keime mehr an unerreichbaren Stellen. Zudem spült der Spülverteiler mit der effektiven Flächenspülung einen Großteil der Hinterlassenschaften direkt weg. So genügt es bereits, wenn Sie mit einem herkömmlichen Lappen über die Seiten der Schüssel wischen, um alle Rückstände zu entfernen. Selbst bei Varianten mit Schürze gelangen Sie an jede Stelle der Keramik. Damit sparen Sie sich die das aufwändige Schrubben mit der Klobürste und reduzieren zugleich die Menge an Reinigungsmitteln. Die Anschaffung eines spülrandlosen WCs lohnt sich also aus mehreren Gründen!

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