Sicherer Versand Wunschlieferdatum Einfache Retoure Service-Hotline 0202 261 592 28

Das optimale Material für Ihre Duschwanne

In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte die Brausewanne aus Stahlemaille zur Grundausstattung eines jeden Badezimmers. Mit der Einführung von Sanitäracryl in den 70er Jahren wuchs die Beliebtheit dieser Innovation und positionierte sich als wichtiger Werkstoff für die Badeinrichtung. Und heute? Heute ist die Auswahl an Materialien für die Brausetasse vielfältig. Neben den beiden Klassikern entscheiden sich viele Menschen für ein gegossenes Modell aus Mineralien, einen warmen Naturstein oder die klassische Keramik. Dabei variiert das Sortiment von der Größe der Wanne bis hin zur Form und Farbe. So entstehen von Bad zu Bad individuelle Wohlfühl-Oasen, die durch Ihre Wünsche und Vorlieben eine persönliche Note erhalten.

Geprägt von Vielfalt

Nicht nur das Aussehen der Duschwanne ist entscheidend, sondern auch wie sie sich anfühlt, wie belastbar sie ist und welche Pflege sie benötigt. Um aus der vielfältigen Palette an Materialien die richtige Wahl zu treffen, stellen Sie sich vorab folgende Fragen: Welchen Anforderungen ist die Wanne täglich ausgesetzt? Wer duscht oder badet in dem Modell? Welche Rolle spielt die Dusche in der Badgestaltung? Mit diesen Hilfestellungen und unserem ausführlichen Ratgeber finden Sie schnell das optimale Exemplar für Ihr Badezimmer.

Die folgende Übersicht schenkt Ihnen einen ersten Einblick in die Materialwelt der Duschtassen:

  • Acryl
  • Stahlemaille
  • Mineralguss
  • Sanitärkeramik
  • Naturstein, zum Beispiel Granit und Marmor
Duschwanne Material

Rundum-Komfort mit Acryl

Einer Duschwanne aus Acryl sind in puncto Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Die Herstellung erfolgt auf Basis von Acrylplatten, die im Tiefziehverfahren ihre individuelle Form erhalten. So entstehen elegante Modelle in vielfältigen Formen, von auffällig rund bis zeitlos eckig. Ebenso abwechslungsreich gestaltet sich die Farbauswahl. Ob weiß, anthrazit oder pergamon, der Kunststoff ist komplett durchgefärbt und bewahrt seine Schattierung dank UV-Resistenz sowie farbechter Oberfläche für viele Jahre. Vor allem der weiß schimmernde Glanz des Werkstoffs harmoniert wunderbar in Ihrer Badgestaltung, insbesondere die Kombination mit Holzelementen oder Naturstein überzeugt.

Neben dem abwechslungsreichen Design genießen Sie mit einer Acryl-Brausetasse in vielerlei Hinsicht einen hohen Komfort. Die Montage erweist sich als mühelos, da das Material über ein geringes Eigengewicht verfügt. Sobald Sie Ihre neue Dusche betreten, erleben Sie ein wunderbares Wohlgefühl: Die Oberfläche fühlt sich von Natur aus angenehm an und passt sich rasch der Wassertemperatur an. Ihre Füße stehen stets auf warmen Boden. Nebenbei sparen Sie Energie, da das Acryl nicht erst durch das Duschwasser auf die gewünschte Temperatur steigt.

Darüber hinaus punktet der Kunststoff hinsichtlich der Reinigung: Keime und Schmutz können sich auf der glatten Oberfläche nicht festsetzen. Greifen Sie regelmäßig zu einem weichen Tuch sowie einem milden Badreiniger und die Duschtasse glänzt wie neu. Hersteller schreiben dem Material zudem eine hohe Robustheit zu. Gleichzeitig ist es empfindlicher für Kratzer als andere Werkstoffe, mit einer Polierpaste lassen sich die kleinen Malheure jedoch leicht entfernen.

Übrigens: Die porenfreie Oberfläche von Acryl verhindert die Entstehung von Wasserpfützen und Ihre Haut saugt sich im direkten Kontakt mit dem Material nahezu fest – herrlich rutschfest und sicher!

Vorteile Acryl

Nachteile Acryl

Zahlreiche Formen und Farben, robust, UV-beständig, geringes Eigengewicht, hohe Wärmespeicherung, porenfreie Oberfläche, rutschfest

Empfindlich bei Kratzern

Zum Dahinschmelzen: Stahlemaille

Zwei hochwertige Materialien, die Ihr Herz gemeinsam höher schlagen lassen: Stahl und Emaille. Stahl bietet die formstabile Basis für die Duschtasse. Darauf schmelzen Hersteller ganz im Sinne der Wortbedeutung den Verbundstoff Emaille. Diese Veredelung schafft eine glasharte, glatte und glänzende Oberfläche, die resistent gegen Verfärbungen durch Kosmetika sowie Kratzer ist. Seien Sie lediglich vorsichtig mit spitzen Gegenständen und halten Sie die Shampoo-Flasche gut fest. Die obere Schicht ist empfindlicher als bei anderen Werkstoffen und könnte abplatzen. Sollte Ihnen einmal ein Missgeschick unterlaufen, rufen Sie zur Ausbesserung einen Handwerker, um Rost zu vermeiden.

Das feuerfeste Material überzeugt durch UV-Beständigkeit, die Farbe bleicht auch nach vielen Jahren nicht aus. Außerdem schützt die harte Verarbeitung vor äußeren Einflüssen wie Korrosion und Verschleiß. Verständlich, dass Hersteller eine bis zu jahrzehntelange Garantie auf Produkte aus Stahlemaille gewähren. Einziger Nachteil: Der Werkstoff fühlt sich im ersten Moment kalt an, passt sich jedoch bei Kontakt zu Wasser rasch an die warme Temperatur an.

Ebenso optimal eignet sich Stahlemaille für den bodengleichen Ausbau Ihrer Dusche, die Stabilität des Materials spielt eine große Rolle bei dem fugenlosen Einbau. Feuchtigkeitsschäden durch einen Fugenabriss haben keine Chance, sodass das Duschvergnügen lange anhält.

Pflegetipp: Reinigen Sie die hygienische Oberfläche mit einem weichen Tuch. Bei hartnäckigeren Ablagerungen bieten natürliche Produkte, wie Essig-Essenz oder Zitronensaft Abhilfe. Verzichten Sie auf Scheuermittel, die die Stahlemaille angreifen könnten.

Vorteile Stahlemaille

Nachteile Stahlemaille

Harte, glänzende Oberfläche, formstabil, Schutz vor Kratzern, Verfärbungen und Korrosion, feuerfest, farbecht, schnelle Reinigung

Abplatz-Gefahr bei spitzen und schweren Gegenständen, kalte Oberfläche, nicht chemikalienbeständig

Abwechslung durch Mineralguss

Angenehm warm wie Acryl und überaus stabil wie Stahlemaille: Mineralguss vereint die Vorteile der beiden Werkstoffe und erstrahlt in verschiedenen Formen, von sechseckig über rund bis hin zu quadratisch. Dabei sind dem Design bei der klassischen Brausewanne oder dem individuellen Schmuckstück keine Grenzen gesetzt. Möglich macht die Gestaltungsvielfalt der Herstellungsprozess. Der Verbundstoff aus Acryl oder Kunstharz mit natürlichen Mineralien wird regelrecht in Form gegossen. Basierend auf der variierenden Verwendung dieser Mineralien entstehen unterschiedliche Namen für Mineralguss:

Bezeichnung Mineralguss

Bestandteile

Quaryl

Acryl und Quarzsand

Corian

Acryl und diverse Mineralien

Duralight

Acryl und Aluminiumhydrate

Ceramilus

Polyesterharz, Kalziumkarbonate und Aluminiumhydrate

Cristalplant

Acryl, Polyesterharz und diverse Mineralien

Duralmond

Kunstharz und gemahlene Mandelschalen

Neben der erwähnten Strapazierfähigkeit und Wärmespeicherung fühlen sich Ihre Füße auf der angenehmen Oberfläche pudelwohl. Wichtiger, der rutschhemmende Verbundstoff bietet Ihnen einen festen Stand für ein entspanntes Duschen. Die Reinigung der Duschwanne aus Mineralguss überzeugt sogar den letzten Putzmuffel: Schnappen Sie sich einen milden Reiniger sowie ein weiches Tuch, wischen Sie die fugenfreie Oberfläche ab und fertig! Schon erstrahlt das Exemplar im gewohnten Glanz. Auch das Entfernen von Shampoo-Rückständen gelingt problemlos. Vorsicht geboten ist allerdings bei Haarfärbemitteln, da die Farbe in das Material eindringen und zu Verfärbungen führen könnte. Zu guter Letzt freut sich der Nachbar über Ihre Wahl von Mineralguss. Der Werkstoff absorbiert die Lautstärke, mit der das Wasser aus dem Duschbrausen-Set auf den Boden trifft – leises Duschen ist garantiert!

Tipp: Kleine Kratzer auf der weichen Oberfläche beheben Sie mithilfe einer Politur für Mineralguss!

Vorteile Mineralguss

Nachteile Mineralguss

Stabilität, warme Oberfläche, vielfältige Formen, rutschhemmend, pflegeleicht

Nicht kratzfest, Vorsicht bei Chemikalien

Sanitärkeramik als klassischer Allrounder

Keramik hat sich als beliebte Materialwahl für Toiletten, Waschbecken, Badewannen und Duschen etabliert. Der Grund ist leicht zu finden: Formschöne Sanitärelemente mit einer hohen Lebensdauer – Wer sagt dazu schon nein? Der Verbundstoff aus verschiedenen Stoffen entsteht im Brennprozess unter hohen Temperaturen und erhält eine glasartige Lasur, die für den wunderbaren Glanz sorgt. Frei von Poren verhindert die Oberfläche die Ansiedlung und Ausbreitung von Bakterien. Dieser Hygiene-Vorteil erleichtert Ihnen die regelmäßige Reinigung enorm. Verwenden Sie für die Pflege ein gewöhnliches Putzmittel, auch Haarfärbemittel und Kalkablagerungen lassen sich mühelos entfernen. Bewährt hat sich zudem die glasartige Beschichtung, die der Brausewanne eine robuste, unempfindliche Oberfläche schenkt. In der Regel zeigt sich diese kratzerresistent, sollte trotzdem ein kleiner Schaden entstehen, erfordert es ein wenig Feingefühl, um den Riss mithilfe einer Politur zu reparieren.

Tipp: Prüfen Sie aufgrund des schweren Gewichts von Keramik vor dem Kauf der Duschtasse die baulichen Gegebenheiten in Ihrem Badezimmer.

Vorteile Sanitärkeramik

Nachteile Sanitärkeramik

Keimarme Oberfläche, robust und glänzend, kratzerresistent, chemikalienbeständig

Hohes Eigengewicht

Granit und Marmor – Schmuckstücke aus Stein

Bereits die alten Römern und antiken Griechen wussten den Mehrwert von Natursteinen im Badezimmer zu schätzen. Kein Wunder, denn das stoßfeste Material zeugt nicht nur von seiner kratzfesten Oberfläche, sondern auch von der edlen Optik. Und die ist ein Unikat! Die natürliche Maserung variiert von Stein zu Stein, ihre individuelle Struktur glänzt nach einer Politur für die Ewigkeit. Basierend auf dem Härtegrad gehört Granit zu den bruchsicheren Weichgesteinen, während Marmor als mediterranes Weichgestein überzeugt. Beide Varianten erfüllen Ihr Bad mit einer Wärme, die sich bis an die Wandverkleidung umsetzen lässt und einen wohltuenden Duschgenuss beschert. Nachteilig erweist sich dagegen die eher kühle Haptik. Beachten Sie für die Reinigung die Pflegehinweise des Herstellers, grundsätzlich gilt: Säurehaltige Reiniger vermeiden und auf Edelsteinseife zurückgreifen. Kalkablagerungen lösen Sie sanft und trocken mit feiner Edelstahl-Wolle, anschließend spülen Sie die Fläche mit Wasser ab. Verwöhnen Sie den Naturstein zusätzlich alle ein bis vier Jahre mit einem geeigneten, wasserabweisenden Imprägnier-Mittel. Eine intensivere Pflege ist in den meisten Fällen nicht notwendig, da das Material Fremdstoffe wie Schmutzpartikel von Natur aus abstößt.

Bedenken Sie eine Wanne aus Stein insbesondere bei der Planung einer ebenerdigen Dusche. Die fugenlosen Modelle lassen sich mit Gefällen, Rutschhemmungen oder Ablaufrinnen verfeinern, um einen flächenbündigen Einbau im Boden zu gewährleisten. Viele Hersteller fertigen die Brausetasse nach Maß – lassen Sie Ihren Wünschen bei der Gestaltung freien Lauf! Um den feinen Charakter zu betonen, kombinieren Sie Granit oder Marmor mit dem edlen Duschsystem Grohe Euphoria.

Wichtig: Vermeiden Sie groben Dreck und scharfe Kosmetika wie Haarfärbemittel in der Dusche, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.

Vorteile

Nachteile

Stoß- und kratzfest, individuelles Design, geringer Pflegeaufwand

Kühle Haptik, nicht chemikalienresistent

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen zu den verschiedenen Materialien für die Brausewanne? Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an info@calmwaters.de.

Nach Oben

Sicherer Versand

Einfache Retoure

Service-Hotline
0202 261 592 28