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Badewanne reinigen – so geht’s!

Ein wohltuendes Schaumbad in der Badewanne, bei dem der Duft von ätherischen Ölen Ihre Sinne verwöhnt und sanfte Klänge Ihrer Lieblingsmusik für eine entspannte Atmosphäre sorgen – herrlich! Doch so gut das Wasser, das Duschgel oder die Haarkur unseren Körper pflegen, so sehr verunreinigen sie die Oberfläche der Wanne. Hinzu kommen Kalkablagerungen, fiese Flecken von Hautfett und Schmutzpartikeln, Wasserspritzer auf der Badewannenarmatur sowie ein verstopfter Abfluss. Im Anschluss an den entspannten Teil heißt es also: Wanne putzen! Aber keine Sorge, wir zeigen Ihnen, wie die regelmäßige Reinigung von Eckbadewanne, freistehender Badewanne oder Rechteckwanne ohne großen Aufwand gelingt.

Badewanne reinigen

Basisreinigung nach dem Wohlfühlbad

Damit die Badewanne Ihren Glanz dauerhaft erhält, hat die Grundreinigung direkt nach dem Schaumbad oberste Priorität. Je nach Verweildauer im warmen Wasser können die verwendeten Pflegeprodukte die Oberfläche angreifen und fiese Flecken oder Ränder hinterlassen. Daher empfehlen wir Ihnen die folgenden Tipps:

  • Spülen Sie die Badewanne nach dem Ablassen des Badewassers gründlich mit klarem Wasser ab und entfernen Sie die Schaumrückstände.
  • Greifen Sie zu einem weichen Tuch sowie einem milden Reiniger und reiben Sie die Oberfläche und etwaige Schmutzränder damit ein.
  • Lassen Sie das Putzmittel je nach Verunreinigung ein wenig einwirken, beachten Sie dabei die Pflegehinweise auf der Verpackung.
  • Säubern Sie die Wanne erneut gründlich mit frischem Wasser.
  • Trocknen Sie die Oberseiten mit einem sauberen Tuch, um die Bildung von Kalkflecken zu vermeiden.

Mithilfe dieser Tipps sorgen Sie nach dem Bad für eine rückstandslose Oberfläche und verhindern die Entstehung von dauerhaften Schmutzrändern. So ersparen Sie sich bei der regelmäßigen Badreinigung viel Arbeit. Sollten sich trotzdem Schlieren bilden, erweisen sich Zitronen- oder Orangenschalen als hilfreich.

Tipp: Auch bei geringer Nutzung der Badewanne sollten Sie diese einmal wöchentlich putzen und klares Wasser in den Ablauf fließen lassen. So verhindern Sie, dass sich Staubränder bilden und der Abfluss unangenehm riecht.

Unbedingt vermeiden

Die Wahl der Reinigungsmittel im Supermarkt ist riesig – doch welches Mittel ist das richtige? Ganz einfach: Vermeiden Sie jegliche scharfe Reiniger und entscheiden Sie sich für säurefreie Produkte ohne chemische Bestandteile. Damit schützen Sie die Oberfläche der Wanne vor Beschädigungen und erhalten einen langanhaltenden Glanz. Gebrauchen Sie zudem keine harten Schwämme oder Microfasertücher, sondern greifen Sie auf ein weiches Baumwolltuch zurück.

No-Gos Reinigungsmittel

No-Gos Putztücher

Säurehaltige Mittel, chemische Reiniger, Scheuermittel (abrasive Mittel), Kalkentferner für die Reinigung von Heißwassergeräten

Microfasertücher, kratzige oder harte Schwämme, Stahlschwämme

Tipp: Sie haben ein Haustier und möchten dieses in der Badewanne abduschen? Dann legen Sie eine Schutzmatte mit Gumminoppen unter, um Kratzer zu vermeiden und dem Tier einen rutschfesten Untergrund zu bieten.

Entfernung von Kalkablagerungen

Selbst bei der gründlichsten Pflege kann es hin und wieder zu Kalbablagerungen auf Ihrer Badewanne kommen. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der Kalkgehalt im Wasser, auch können Sie kleine Wasserflecken bei der Reinigung leicht übersehen. In diesem Fall greifen Sie zu Essig, dieser löst die Kalkrückstände spielend und verhilft der Oberfläche zu Ihrem ursprünglichen Glanz. Bei der Produktwahl stehen Ihnen ein milder Essigreiniger aus der Drogerie, gewöhnlicher Haushaltsessig oder eine verdünnte Essigessenz mit einer maximalen Konzentration von 10 Prozent zur Verfügung. Reiben Sie die betroffene Stelle mit dem Essig sowie einem weichen Tuch ein und spülen Sie anschließend mit klarem Wasser nach. Trocknen nicht vergessen! Sollte es sich um eine hartnäckigere Ablagerung handeln, können Sie das Tuch in Essig tränken und über Nacht auf der besagten Stelle einweichen lassen. Vergessen Sie nicht, am nächsten Morgen erneut mit Wasser nachzuspülen und sorgfältig abzutrocknen. Falls auch das Einwirken nicht ausreicht oder aufgrund der Position der Kalkflecken, wie zum Beispiel bei einer Schräglage an den Seiten, nicht möglich ist, nehmen Sie einen Kalkentferner. Beachten Sie vor Gebrauch die Anwendungshinweise, damit keine Schäden entstehen und testen Sie das Mittel im Zweifelsfall an einer nicht sichtbaren Stelle.

Wichtig: Der Kalkentferner für Heißwassergeräte gehört nicht in das Badezimmer, die enthaltenen Chemikalien können die Oberflächen dauerhaft verfärben.

Reinigungstipps für die Wannenmaterialien

Handelsübliche Badewannen aus Acryl, Stahlemaille oder Keramik verfügen über eine glatte Oberfläche, welche die Ansammlung und Verbreitung von Bakterien verhindert. Dadurch gelingt die Pflege der porenfreien Variante ohne großen Aufwand. Insbesondere in Bezug auf die Empfindlichkeit für Kratzer oder die Verwendung von scharfen Putzmitteln gibt es jedoch Unterschiede zwischen den Materialien. Darum sollten Sie vor der Verwendung von Reinigern stets prüfen, ob sich das gewählte Mittel für Ihre Wanne eignet. Die wichtigsten Pflegeeigenschaften fassen wir für Sie zusammen:

Material

Pflegehinweise

No-Gos

Acryl

Mühelose Reinigung, keimarme Oberfläche, nicht kratzfest, farbecht, UV-beständig, chemikalienbeständig

Kratzige oder harte Schwämme, Microfasertuch, sandhaltige Scheuermittel, scharfe Gegenstände

Stahlemaille

Porenfrei, leicht zu säubern, harte Fäche, resistent gegen Kratzer, Abplatz-Gefahr, keine Verfärbungen

Scheuermittel, Stahlreiniger, Abflussreiniger, spitze Gegenstände

Keramik

Glatt und pflegeleicht, kratzfest, chemikalienresistent

Keine

Mineralguss

Keimarm, schnelle Reinigung, nicht kratzfest, empfindlich gegenüber Chemikalien

Fluorhaltige Substanzen, scheuernde Reiniger, säurehaltige oder scharfe Mittel, Microfasertuch, kratzige Schwämme

Naturstein (Marmor/Granit)

Pflegeleicht, nicht anfällig für Kratzer, nicht chemikalienbeständig, imprägnieren wichtig

Pflegecremes, parfümierte Produkte, Öl- oder säurehaltige Reiniger, Bürsten, Stahlwolle

Reinigung Badewanne

Der Glanz ist weg?

Häufig schwindet der Glanz auf den Oberseiten Ihrer Wanne nach einigen Jahren. Je nach Häufigkeit der Nutzung hat das Material mit hartem Wasser, Badezusätzen und Schmutz zu kämpfen. Insbesondere Kalkablagerungen führen dabei zu einem matten Erscheinungsbild. Hier hilft nur die regelmäßige Reinigung mit einem der oben beschriebenen Essigmittel oder mit Zitronensäure. Das Wichtigste dabei ist das abschließende Trocknen der Wasserflecken mit einem weichen Tuch, da diese im Nu verdunsten und allein der Kalk zurückbleibt. Lässt sich der Glanz auch trotz ausgiebiger Pflege nicht wiederherstellen, erstehen Sie im Fachhandel spezielle Pflegesets oder Polierpasten, die der Mattierung zu Glanz verhelfen. Dazu geben Sie zwei Zentimeter der Paste auf einen trockenen Lappen, reiben die betroffene Stelle ein und wischen abschließend mit einem sauberen Tuch nach. Drücken Sie ruhig kräftig und arbeiten Sie mit kreisförmigen Bewegungen.

Tipp: Wer auf Hausmittel schwört, greift zu Buttermilch. Geben Sie ein wenig auf einen weichen Schwamm, reiben Sie die matte Stelle ein, warten Sie 15 Minuten und spülen Sie mit warmem Wasser nach.

Die richtigen Badezusätze wählen

Herrlich duftend sorgen diverse Badezusätze für pure Entspannung und eine zarte Haut. Leider freuen sich Eckwanne, freistehende Badewanne oder Rechteckbadewanne weniger über diese Pflegeprodukte. Vorsicht geboten ist insbesondere bei Haarfärbemitteln oder ätherischen Ölen, diese lassen Farbflecken zurück. Die körnigen Partikel von Peeling-Mitteln sowie Badesalze können zudem Kratzer verursachen. Handelsübliche Bade- und Duschzusätze hingegen können Sie bei den Badewannenmaterialien Acryl, Stahlemaille oder Keramik problemlos verwenden.

Badezusatz

Verwendung

Handelsüblicher Bade- oder Duschzusatz

Für Modelle aus Acryl, Stahlemaille oder Keramik geeignet, Vorsicht bei Mineralguss oder Naturstein (Granit/Marmor)

Ätherische Öle

Können Farbflecken verursachen, am besten vor dem Bad in Sahne oder Milch auflösen

Badesalze

Können die Oberfläche im ungelösten, konzentrierten Zustand zerkratzen, vorab in einem geeigneten Gefäß vollständig auflösen

Haarfärbemittel

Grundsätzlich vermeiden, um Verfärbungen zu verhindern

Peeling-Produkte

Besser vermeiden, damit die körnigen Partikel keine Kratzer verursachen

Wichtig: Verfügen Sie über eine Whirlpool-Funktion, sollten Badezusätze mit einer Schaumbremse ausgestattet sein, damit das Badewasser nicht durch die Sprudelfunktion überläuft. Wenden Sie sich im Zweifel an den Hersteller.

Duschen in der Badewanne

Wenn das Badezimmer zu klein für eine Duschwanne und eine Badewanne ist, bietet sich das Duschen in der Wanne als ideale Lösung an. Schließlich können Sie sowohl ein entspanntes Schaumbad nehmen als auch schnell unter die Dusche springen. Herrlich praktisch, nicht wahr? Doch was ändert sich bei der Pflege? Die Basisreinigung bleibt bestehen, jedoch sollten Sie diese nach jedem Duschgang vornehmen. Zudem steigt die Chance, dass Shampoo-Reste auf der Oberfläche landen. Damit sich die Flecken nicht verhärten und antrocknen, sollen Sie diese sofort mithilfe von klarem Wasser abrubbeln. Vergessen Sie dabei mal eine Stelle, eignen sich seifenhaltige Putzmittel wie zum Beispiel ein neutrales Spülmittel. Diese lösen die rückfettenden Substanzen von Seife, Shampoo oder anderen Kosmetikprodukten im Handumdrehen. Anschließend mit Wasser nachspülen und abtrocknen – fertig! Übrigens, wie Sie das Duschen in der Badewanne richtig umsetzen, erfahren Sie im Ratgeber.

Tipp: Vergessen Sie nicht die Fliesen und die Badewannenarmatur auf Shampoo-Flecken zu überprüfen und sie davon zu befreien.

Den Whirlpool reinigen

Sie haben einen Whirlpool oder eine Badewanne mit Whirlpool-Düsen? Nur mit regelmäßiger Pflege erfreuen Sie sich weiter am dem sprudelnden Badevergnügen, schließlich sind funktionstüchtige Wasser- und Luftdüsen das A und O bei diesen Varianten. Sie benötigen spezielle Reiniger, die dem Schmutz in den Luftdüsen, dem Filter sowie den Pumpen zu Leibe rücken. Scheuermittel oder Säuren eignen sich hierfür nicht. Bei Modellen mit einem internen Reinigungssystem befüllen Sie diese mit dem Mittel und folgen den technischen Anweisungen aus der Gebrauchsanweisung. Haben Sie einen Pool ohne entsprechendes System, füllen Sie diesen bis 5 cm über den höchsten Düsen mit warmem Wasser, dosieren den Whirlpool-Reiniger entsprechend der Pflegehinweise und starten das System für 15 Minuten. Anschließend spülen Sie mit klarem Wasser nach und trocknen die Oberseiten. Für die Düsenausgänge nehmen Sie eine Zahnbürste und schrubben Sie den angesetzten Dreck vorsichtig ab. Um größere Verunreinigungen zu vermeiden, sollten Sie sich vorab zudem über geeignete Badezusätze informieren. Seifen und Ölrückstände können die Funktionsfähigkeit des Whirlpools erheblich einschränken und zu Schäden führen. Ebenso kann sich das ungeeignete Schaumbad im Sprudelwasser im ganzen Badezimmer ausbreiten und damit zu Überschwemmungen führen.

Wichtig: Informieren Sie sich bereits beim Kauf des Whirlpools über die ideale Pflege, so säubern Sie das Modell von Beginn mit den richtigen Produkten und profitieren von einer hohen Lebensdauer.

Whirlpool Badewanne

Der Abfluss stinkt

Schmutzpartikel, Schaumrückstände und Haare, die während des Badens im Abfluss landen, können sich dort festsetzen und einen unangenehmen Geruch entwickeln. Auch Verstopfungen sind nicht auszuschließen. Sollten Sie die Badewanne als Dusche nutzen, greifen Sie zu einem passenden Haarsieb, das Sie auf den Ablauf legen. Damit das Wasser stets gut abläuft, sollten Sie das Sieb nach jedem Duschgang reinigen. Nutzen Sie die Wanne lediglich für entspannende Bäder, empfiehlt es sich, das Haarsieb beim Ablassen des Badewassers aufzulegen. Dadurch schützen Sie die Rohre vor den gröbsten Ablagerungen. Falls der Abfluss trotzdem verstopft, unterstützt Sie eine Saugglocke oder Rohreinigungsspirale. Um Gerüche einzudämmen, bietet sich ein altbewährtes Hausmittelchen: ein wenig Backpulver und eine halbe Tasse Essig. Sobald das schäumende Gemisch nicht mehr blubbert, spülen Sie mit heißem Wasser nach. Praktischer Nebeneffekt: Die Mischung beseitigt ebenfalls kleine Rostflecken auf der Verchromung. Denken Sie daran, auch Wasser durch den Ablauf laufen zu lassen, wenn Sie die Badewanne über einen längeren Zeitraum nicht nutzen, damit kein fieser Geruch entsteht.

Badewanne Abfluss

Kratzer – was nun?

Trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass ein Kratzer auf der Oberfläche entsteht. Da die Kosten der Wanne relativ hoch sind und die Montage der Eckwanne aufwändig sein kann, lohnt es sich, den Kratzer zu reparieren, um Folgeschäden zu vermeiden. Bereits minimale Beschädigungen bieten Keimen einen optimalen Nährboden für die weitere Ausbreitung und Schimmelbildung. Insbesondere in der feuchten Umgebung des Badezimmers ist es daher wichtig, auf Kratzer zu achten und diese sofort zu behandeln. Dazu eignet sich ein Lack- oder Polierstift vom Fachhändler, mit dem Sie die betroffene Stelle spielend überlackieren. Für die richtige Farbe steht Ihnen eine große Auswahl an Sanitärfarben zur Verfügung – schließlich soll der kleine Makel später nicht mehr sichtbar sein. Lassen Sie den Lack mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie das nächste Bad nehmen. Erweisen sich die Schäden als größer, erhalten Sie für die verschiedenen Materialien ein spezielles Reparatur-Set. Polieren Sie die beschädigte Oberfläche auf, geben Sie die Polierpaste auf einen trocknen Lappen und reiben Sie diese kreisförmig und unter Druck ein. Mit einem weichen Tuch wischen Sie anschließend nach. Für tiefe Kratzer ist die Reparatur mit einem für Wannen vorgesehen Set aus Schleifpapier sinnvoll.

Zum Abschluss: Armatur und Fliesen reinigen

Bei der Reinigung der Badewanne sollten Sie das Drumherum nicht vergessen: Fliesen, Armatur und Duschvorgang bedürfen einer ebenso gründlichen Pflege. Befreien Sie die Fliesen von allen Wassertropfen, um Kalkflecken vorzubeugen. Hierzu eignet sich ein Abzieher oder ein weiches Tuch, bei leichten Verschmutzungen greifen Sie zusätzlich zu einem milden Badreiniger. Die Badwannenarmatur mit Handbrause spülen Sie mit klarem Wasser ab und trocknen diese sorgfältig ab. Achten Sie darauf, alle Schaum- und Schampoorückstände im Wannenbereich zu entfernen, damit sich keine hartnäckigen Flecken entwickeln können. Hängt in Ihrer Wanne ein Duschvorhang, sollte dieser zum Schutz vor Schimmel stets gut austrocknen. Viele Modelle lassen sich im Schonwaschgang der Waschmaschine behandeln. Hilft auch das nicht weiter, gönnen Sie sich einen neuen Vorhang in Ihrer Lieblingsfarbe.

Tipp: Säubern Sie den Badewannenbereich direkt nach der Nutzung, so erledigen Sie die wöchentliche Badreinigung im Handumdrehen.

Geschafft!

Mithilfe der Tipps aus unserem Ratgeber steht der Pflege der Badewanne nichts im Weg! Die strahlenden Oberflächen laden Sie zu einem wohltuenden Schaumbad in herrlich warmem Wasser ein. Sollten Sie Zweifel haben, ob Ihr Reinigungsmittel das richtige für Ihr Modell und Material ist, studieren Sie die beiliegende Pflegeanleitung oder kontaktieren Sie den Hersteller. Gerne können Sie Ihre Fragen oder weitere Tipps zur Badewannenpflege in einer E-Mail an unser Team senden: info@calmwaters.de.

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