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Armaturen-Materialien – worauf kommt es an?

Was verbirgt sich unter der Oberfläche?

Werfen wir einen Blick in das Badezimmer oder in die Küche, fällt dieser in der Regel auf chromglänzende Armaturen. Ob als stehender Wasserhahn oder als wandhängende Mischbatterie, die Verchromung ist ein treuer Begleiter. Trotz weicher Konturen und filigraner Linien wirkt sie stabil. Kein Wunder, dass wir einen festen und stabilen Kern im Inneren vermuten, tendenziell aus einem robusten Stoff wie Metall. Doch trifft dieser Gedanke mitunter nicht zu: Auch eine metallische Optik kann einen leichten Kern aus Kunststoff beherbergen und zugleich fest im Bad stehen. Aber eignen sich die unterschiedlichen Armaturen-Materialien für jeden Einsatzort? Und wie sieht es mit der Haltbarkeit aus? In diesem Artikel gehen wir näher auf die jeweiligen Orte und die Lebensdauer ein.

Richtige Varianten für das Badezimmer

Im Badezimmer steht vor allem die Optik im Vordergrund. Filigrane Linien, zueinander passende Designs von Waschtich- und Duscharmaturen sowie eine harmonische Farbgestaltung. Der neue Wasserhahn im Bad sollte stimmig wirken, doch zugleich stabil sein. Achten Sie beim Kauf neben dem Look auf das verwendete Material. Denn häufiges Öffnen und Schließen kann den Kran in Mitleidenschaft ziehen. Um dem zu entgehen, greifen Sie am besten auf hochwertige Werkstoffe zurück. Messing und Edelstahl gehören zu den erprobten Badezimmer-Armaturen und halten der Beanspruchung problemlos stand. Zudem sind diese Varianten dank Beschichtungen aus Chrom oder anderen Schutzschichten leicht zu reinigen, da sich an der porenlosen Beschaffenheit kaum Schmutz und Bakterien festsetzen können.

Robuste Küchentrends

Hauptsache robust – so lautet die Devise bei einer Spültischarmatur. Sie ist ständig im Einsatz: Händewaschen, Abspülen, das Waschen von Gemüse und Fleisch sowie das tägliche Befüllen von Behältern. Gegen Stöße sollte sie gefeit sein, wenn in stressigen Situationen der Kochtopf mal an den Auslauf eckt. Auch eine hygienische Oberfläche erweist sich als praktisch im Umgang mit Lebensmitteln. Bewährte Materialien für die Küche sind Edelstahl und Messing, da beide über eine hohe Funktionalität und pflegeleichte Flächen verfügen. Edelstahl bildet beim Umgang mit Lebensmitteln durch die hygienischen Eigenschaften das i-Tüpfelchen.

Messing Armatur

Messing – robust und günstig

Das wohl gängigste Material für wandhängende Armaturen und stehende Wasserhähne ist Messing. Dieser Werkstoff überzeugt durch seine hohe Robustheit, sodass häufiges Benutzen und leichte Stöße diesem Wasserhahn nichts anhaben können. Bei der Verarbeitung gießen die Hersteller das Material in die vorgesehene Form, das ermöglicht auch filigrane Designs. Zusammen mit einer hochwertigen Verchromung sorgt der Werkstoff für ein pflegeleichtes und korrosionsbeständiges Modell. Übrigens, Varianten im klassischen Messing-Look feiern derzeit ein kleines Comeback! Als kultiger Zweigriffmischer mit Kreuzgriffen und keramischen Akzenten lässt die puristische Optik den Charme alter Zeiten wieder auferstehen. Dank einer speziellen Lackierung ist dieses unbearbeitete Messing-Design geschützt gegen äußere Einflüsse.

Wichtig: Bei hochwertiger Verarbeitung kann Messing locker mit Edelstahl mithalten, achten Sie daher auf die Beschaffenheit des Materials. Ein guter Indikator ist der Preis: Auffallend günstige Armaturen bestehen oftmals aus einem qualitativ schlechterem Messing.

Edelstahl Wasserhahn

Höherpreisiger Schick: Edelstahl

Profis greifen zurecht auf Küchenarmaturen aus Edelstahl zurück! Dieses Material ist kratzfest und von Haus aus geschützt gegen Rost. Zudem bewährt es sich bei hohen Belastungen, so entpuppt sich der Hahn als treuer Begleiter in Küche und Bad. Ein weiterer Pluspunkt findet sich in der hygienischen Komponente des Werkstoffes: Auf der Edelstahl-Oberfläche können sich Keime nicht ausbreiten, sodass die Seiten des Krans äußerst pflegeleicht sind. Optisch können Sie auf gebürstete, matte oder glänzende Designs zurückgreifen. Einziges Manko ist der höhere Preis, welcher bei der hohen Lebensdauer jedoch durchaus berechtigt ist.

Wichtig: Achten Sie beim Erwerb eines Edelstahl-Modells darauf, dass die Variante tatsächlich aus diesem Material besteht. Bei Bezeichnungen wie „Look“, „Farbe“, „Optik“ oder „Finnisch“ erhalten Sie im Regelfall keine reine Edelstahl-Armatur!

Küchenarmatur

Leichter Kunststoff

Über eine hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht verfügt die Kunststoff-Armatur. Sie können das Objekt leicht transportieren und mühelos befestigen. Aufgrund einer harten Oberflächenbeschichtung erweist sich dieser Wasserhahn als robust, sodass der Werkstoff auch bei häufiger Benutzung keine Ermüdungserscheinungen zeigt. Im Vergleich zu Messing und Edelstahl verfügt das Material jedoch über eine geringere Haltbarkeit.

Optisch gesehen passt das Modell dank der vielseitigen Gestaltung prima in extravagante Küchen und Bäder, auch als Eyecatcher im schlichtgehaltenen Badezimmer präsentiert er sich von seiner Schokoladenseite. Exemplare mit einem niedrigen Preis eignen sich zudem gut für den kleinen Geldbeutel. Die Varianten aus Plastik finden sich oft an großen Wasserspendern in Büros oder öffentlichen Gebäuden, wo sie aufgrund des geringen Gewichts gut zu handhaben sind.

Alle Eigenschaften auf einen Blick

Material

Vorteil

Nachteil

Messing

Günstig, robust, langlebig, pflegeleichte Flächen

Günstige Varianten sind oft schlecht verarbeitet, schwer

Edelstahl

Moderne Optik, hygienische Oberflächen, kratzfest, korrosionsbeständig, pflegeleichte Flächen

Höherpreisig, schwer

Kunststoff

Günstig, leicht, große Farbenvielfalt, pflegeleichte Flächen

Geringe Lebensdauer, günstige Varianten sind oft schlecht verarbeitet

Wasserhahn-Armatur

Schützende Verchromung

Eine Armatur besteht nicht aus reinem Chrom, sondern aus einem Kern mit einer Verchromung. Diese entsteht durch eine elektrochemische Reaktion, bei welcher der vernickelte Wasserhahn in ein Bad aus Chrom-Säure eintaucht. Zum Einsatz kommt der Werkstoff als Oberflächenbeschichtung, um das Material darunter vor Luft und Wasser zu schützen. Bei einem Wasserkran schützt der Stoff vor Rostbildung und Abnutzung, sodass er die Haltbarkeit des Modells erhöht und ihm zusätzlich ein tolles Design schenkt. Seine bekannteste Form ist der hochglänzende Look, er tritt jedoch auch in gebürsteter oder matter Optik in Erscheinung. Gängige Verbindungen geht die Legierung mit Messing und Kunststoff ein, in diesen Kombinationen ist Chrom hygienisch, strapazierfähig und pflegeleicht.

Bunte Beschichtungen

Neben der oben genannten Optik erhalten Sie bei den Wasserhähnen diverse Modelle im Bronze-, Farb- oder Mineralwerkstoff-Look. Die mineralhaltige Beschichtung findet in der Regel in der Küche Verwendung, dort gerne in Kombination mit dem passenden Spülbecken. Quarz und Acrylharz versehen das Objekt mit einer kratzfesten und hitzebeständigen Oberfläche. Bronze- und Farblackierungen sorgen für ein außergewöhnliches Aussehen, welches aus Farbstoffe, Mineralien und metallischen Substanzen besteht.

Unter der Beschichtung findet sich im Regelfall ein Messingkern oder eine Kunststoff-Armatur, welche durch die Schichten an Haltbarkeit und Wertigkeit gewinnen. Durch den Schutz vor äußeren Einflüssen, steigern diese Lackierungen die Lebensdauer des Wasserhahns. Außerdem verringern Sie den Pflegeaufwand, da an den glatten Flächen wenig Schmutz haften bleibt. Die Pflege erfolgt wie bei einer Verchromung: weiche Lappen und schonende Putzmittel ohne Alkohol und Säure.

Unterschiede beim Pflegeaufwand

Bei der Pflege eines Wasserkrans sind schonende Reiniger ein essentieller Bestandteil. Die empfindlichen Materialien sollten nicht in Kontakt mit unverdünnter Säure oder harten Schwämmen kommen. Im Regelfall genügen Seifenlauge, ein weicher sowie feuchter Schwamm und ein trockenes, weiches Tuch. Tragen Sie das Mittel auf den Hahn auf und lassen Sie es bei hartnäckiger Verschmutzung kurz einwirken, danach waschen Sie die Mischbatterie mit reichlich klarem Wasser ab und reiben diese anschließend trocken, um Verkalkungen zu entgegen zu wirken. Welche Reinigungsmittel für die verschiedenen Armaturen geeignet sind, entnehmen Sie der Tabelle.

Messing-Armatur

Edelstahl-Armatur

Kunststoff-Armatur

Seifenlauge, Zitronensäure, Essigwasser

Seifenlauge, Zitronensäure, Essigwasser, Edelstahlreiniger

Seifenlauge, Zitronensäure, Essigwasser

Tipp: Sie möchten mehr über die Pflege erfahren? Im Ratgeber finden Sie einen Artikel zur Pflege der Armaturen.

Was sich im Inneren befindet

Haltbarkeit macht sich im Herzen des Wasserhahns bemerkbar. Dort finden Sie eine Kartusche oder Oberteile zur Regelung von Wasser, je nach Werkstoff erweist sich die Bedienung als leichtgängiger und die Lebensdauer als höher. Die Dichtungen der Kartusche bestehen entweder aus Keramik oder aus Gummi, durch Bewegung versperren sie den Wasserfluss oder lassen Wasser durch den Hahn fließen. Keramikkartuschen zeigen sich im Gebrauch als verschleißärmer und ihre Handhabung ist bequemer. Bei einem Einhandmischer findet sich überwiegend die Keramikkartusche wieder, während bei Zweigriffmischern noch die Variante mit den Gummidichtungen zum Einsatz kommt.

Tipp: Bei den Armaturen auf Calmwaters ist das Material der Kartusche oder der Oberteile im Regelfall in der Beschreibung vermerkt. In der Praxis erkennen Sie Keramikkartuschen an der Handhabung: Der Griff lässt nur eine halbe oder eine viertel Umdrehung zu, zudem ist der Anschlag hart.

Trinkwasserschutz

Egal für welches Material Sie sich am Ende entscheiden, ein hoher Trinkwasserschutz sollte vorhanden sein. Die wasserführenden Materialien dürfen weder Nickel noch Blei an das Wasser abgeben, um einer Verschmutzung vorzubeugen. Messing, Edelstahl und Kunststoff geben im Regelfall keine Schadstoffe an das Wasser ab. Belegte Sicherheit erhalten Sie bei Armaturen mit geprüften oder zertifizierten Materialien. Achten Sie darauf, dass auch die Anschlussschläuche den Auflagen unterliegen – über die zapft ein Wasserhahn schließlich die Ressourcen am Eckventil an.

Anschaffung

Je nach Material kann der Preis der neuen Armatur unterschiedlich ausfallen. Die Wahl einer Messing-Mischbatterie mit verchromten Oberflächen unterscheidet sich preislich von der Anschaffung einer Edelstahl-Variante. Sind Sie bereit, mehr Geld in eine neue Mischbatterie zu investieren, erhalten Sie mitunter eine bessere Qualität im Vergleich zu einer Low-Budget-Variante. Welche Materialien unter welche Preisspanne fallen, erfahren Sie in der Tabelle:

Material

Preis

Edelstahl

Ab 30 Euro

Verchromtes Messing

Ab 15 Euro

Messing

Ab 10 Euro

Kunststoff

Ab 20 Euro

Mineralwerkstoff

Ab 50 Euro

Möchten Sie mehr zum Thema erfahren? Dann schauen Sie mal in unserem Ratgeber vorbei, dort finden Sie zahlreiche Tipps und Tricks rund um den Wasserhahn. So auch eine Anleitung zur Pflege der Armaturen oder eine Auflistung zu den verschiedenen Mischbatterie-Hersteller. Bei Fragen kontaktieren Sie uns am besten per E-Mail an info@calmwaters.de.

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