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How-To: wohltuende Badekugeln selbstgemacht

Selbstgemachte Badekugel

Badebomben – Kostengünstig in Eigenproduktion

Mit diesem Badezusatz ist der Spaß garantiert! Sobald die Kugel ins Wasser eintaucht, explodiert sie wie eine kleine Bombe. Zischend und blubbernd schwimmt sie umher und verwandelt die Wanne in einen kleinen Whirlpool. Dabei färbt der Badezusatz das Wasser kräftig ein und verströmt einen betörenden Duft. Und dank Ölen und Fetten ist die Badebombe auch noch pflegend zur Haut! Gut, auf Dauer ist der Spaß aus dem Geschäft ein wenig kostspielig. Aber es geht auch anders: Neun pflegende Badekugeln sind ohne viel Aufwand und zu einem Preis von unter 15 Euro selbst herzustellen. Diese Anleitung begleitet einen Schritt für Schritt durch den Herstellungsprozess, perfekt für ein belebendes Badevergnügen.

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Zutatenliste für drei große (160 g) und sechs kleine (50 g) Badekugeln

  • 50 g Speisestärke
  • 125 g Zitronensäure
  • 250 g Natron / Natriumbicarbonat (kein Waschsoda!)
  • 70 g Fett (zum Beispiel Kokosfett, Sheabutter, Kakaobutter, Olivenöl)
  • Ein paar Tropfen (zum Beispiel Minzöl, Lavendelöl, Zitronenöl, Eukalyptusöl
  • Optional: Lebensmittelfarbe oder Badekugel-Farbe
  • Optional: Kosmetikglitzer, Salz, Blüten, Blätter, Tee oder Algen
Badekugeln Zutaten

Wo bekomme ich die Zutaten her?

Alle Zutaten zur Herstellung der Badekugeln sind in der Drogerie oder im Supermarkt zu finden. Bequemer geht es via Internet, dort ist die Auswahl an Ölen und Fetten auch viel größer als im Laden um die Ecke! Händler auf eBay und Amazon bieten zahlreiche Duftöle, Blütenmixe und andere Ingredienzien an, gegebenenfalls auch in Großpackungen. Ideal für eine ganze Fuhre von Badebomben. Alternativ funktioniert das Ganze mit dem Badekugeln-Extrakt von Artidee oder der Starterbox Bath Ball von Cosmetic Kitchen. Im Internet sind wir über einen hilfreichen Badekugelformer gestolpert – damit klappt das Formen gleich noch besser.

DIY-Badekugeln im Schnelldurchgang

  • Alle trockenen Zutaten mischen.
  • Das Fett schmelzen.
  • Farben und ätherische Öle nach Belieben zum Fett hinzufügen.
  • Alle Zutaten miteinander vermengen, eventuell noch Blüten oder Glitzer unterrühren.
  • Mit den Händen aus der Masse Kugeln formen.
  • Alternativ den Teig in einen Badekugelformer oder in Silikonförmchen pressen.
  • Für mindestens acht Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
  • Bei der Verwendung einer Silikonbackform, die Kugel vorsichtig aus der Form lösen.
  • Ein blubberndes Bad genießen.

Schritt 1: Trockene Zutaten mischen

In eine große Schüssel nach und nach die trockenen Zutaten wie Speisestärke, Zitronensäure in Pulverform und Natron hineingeben. Dann mit einem großen Löffel diese gut durcheinander mischen. Wichtig: Bitte kein Wasser hinzufügen! Zitronensäure und Natron reagieren sofort auf die Flüssigkeit und schäumen schon während der Fertigung auf.

Badekugeln Herstellung

Schritt 2: Öle vermengen

Für den pflegenden Effekt sind nun Öl und Fett an der Reihe, diese in eine zweite Schüssel hineingeben. Feste Fetten wie Kakaobutter, Sheabutter oder Kokosfett zuvor schmelzen, das geht am besten in der Mikrowelle. Das Fett in 15-sekündigen Intervallen erhitzen und immer wieder umrühren, bis es flüssig ist. Nun ein paar Tropfen von dem ätherischen Öl in das Fett träufeln. Die Tropfenanzahl variiert je nach dem eigenen Empfinden, für eine intensive Duftnote einfach ein paar Tropfen mehr hinzufügen. Doch Vorsicht, bitte keine Duft-Öle verwenden, die nicht für den Kontakt mit der Haut geeignet sind!Farbige Badebomben gewünscht? Dann ist jetzt der Moment gekommen, um etwas Badekugel-Farbe hinzu zu geben. Alternativ tut es aber auch gewöhnliche Lebensmittelfarbe.

Tipp:Für Erkältungs-Badekugeln Thymian- oder Eukalyptusöl verwenden.

Schritt 3: Zutaten miteinander mixen

Nun die flüssigen Zutaten zu den pulvrigen Bestandteilen geben und alles mit einem Löffel vermengen. Am Ende sollte der Teig die Konsistenz von nassem Sand besitzen. Er sollte nicht zu trocken und auch nicht zu flüssig sein. Ist die Masse zu wässrig, dann noch etwas Pulver hinzugeben. Bei pulvriger Konsistenz ein wenig Öl hineinträufeln. Bei Bedarf weitere Zusätze wie Blüten, Algen oder Glitter untermischen. Das verleiht der Badekugel ein tolles Aussehen und erhöht hinterher den Wohlfühlfaktor des Wassers.

Für Verliebte: Die Kugeln eignen sich übrigens auch um Schmuck zu verschenken. Der Hersteller Juwelkerze macht es vor und versteckt Ohrringe und Ringe im Inneren der Badebombe. Das lässt sich auch super nachmachen – vorausgesetzt man verwendet echten Silberschmuck und keine Mode-Accessoires.

Badekugeln formen

Schritt 4: In Form bringen

Mit den Händen die Masse zur Badekugeln formen. Ob es nun ein paar große Kugeln oder viele kleine Kugeln sind, das ist jedem selbst überlassen. Einfach ein wenig Teig in den Händen rollen, bis er die gewünschte Form annimmt. Alternativ kann hier auch der Badekugelformer zum Einsatz kommen. Dafür den Brei mit einem Löffel in die Form drücken, einen Augenblick warten und dann die Kugel vorsichtig herauslösen. Wem Badepralinen besser gefallen, der nimmt stattdessen Silikonförmchen. Die Masse in die Kuchenform drücken und diese bis zur Trocknung drin lassen. Anschließend die Badekugeln für mindestens acht Stunden in den Kühlschrank stellen.

Diese Förmchen eignen sich für Badekugeln

Schritt 5: Auf ins Bad

Nachdem die Badekugeln eine Zeit lang ruhten, ist es an der Zeit sie aus dem Kühlschrank zu holen. Gegebenenfalls die Badepraline vorsichtig aus der Silikonform rausdrücken. Jetzt ist es soweit, der Badewasser-Test steht an! Einfach die Badebombe ins warme Badewasser werfen und sich am sprudelnden, duftenden Wasser erfreuen. Bei den kleinen Kugeln ruhig drei bis vier Stück für ein Vollbad nehmen. Wichtig: Die Badebomben lassen sich nach der Herstellung noch zwei Monate aufbewahren. Um die Badekugeln vor Feuchtigkeit zu schützen, diese in Frischhaltefolie ein wickeln oder in einer Plastikdose lagern.

Badekugeln als Geschenkidee

Die selbstgemachten Badekugeln und – pralinen sind wunderschöne Geschenkideen. Edel eingetütet in Organza-Säckchen oder sicher verpackt in selbstgebastelten Geschenkschachteln sind die Kugeln hübsch anzusehen. Kreativfieber.de bietet eine tolle Anleitung mit der die Schachtel in wenigen Minuten gefaltet ist. Ob zum Muttertag, Valentinstag oder einfach nur so – mit dieser süßen Aufmerksamkeit freut sich jeder Schaumberg-Erbauer und Badewannen-Taucher.

Zutatenkosten im Überblick

Vor dem Kauf empfiehlt es sich noch einen Blick in den Küchenschrank zu werfen, häufig tummelt sich doch noch ein Produkt der Zutatenliste irgendwo versteckt hinter Nudeln oder Konserven. Wenn keine Zutaten im Hause sind, kein Problem. Die Kosten für alle Zutaten des oben beschrieben Rezepts belaufen sich auf ungefähr 13,83 Euro. Je nach Geschäft, Marke und Packungsgröße kann der Preis noch variieren. Vorteilspackungen und der Verzicht auf Markenprodukte drücken den Preis in der Regel noch ein wenig nach unten. Und am Rande – die benötigten Zutaten sind auch ideal zum Backen, Kochen oder Putzen. Großpackungen sind also schnell aufgebraucht.

Zutaten

Preis circa

400 g Speisestärke*

0,80 Euro

375 g Zitronensäure*

2,75 Euro

250 g Natron / Natriumbicarbonat* (kein Wasch-Soda!)

1,35 Euro

Fett

220 g Kokosfett*

3,95 Euro

500 g Sheabutter

8,99 Euro

250 g Kakaobutter

5,50 Euro

750 ml Olivenöl

2,50 Euro

10 ml ätherisches Öl

Minzöl*

2,99 Euro

Lavendelöl

2,99 Euro

Zitronenöl

2,99 Euro

Eukalyptusöl

3,99 Euro

Farbe

40 ml Lebensmittelfarbe*

1,99 Euro

20 ml Badekugel-Farbe

3,97 Euro

*Die Beispielrechnung basiert auf der Herstellung drei großer und sechs kleiner Badekugeln aus diesen Zutaten.

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Die Bloggerin Kati von Almost Stylish hat unser Rezept gleich mal ausprobiert.
Dabei entstanden diese wunderschönen Badebomben!

Preisvergleich

Wie oben schon erwähnt, kosten Badebomben aus der eigenen Küche deutlich weniger als der Badezusatz aus Drogerie und Parfümerie. Die Anschaffungskosten der einzelnen Zutaten sind zwar zunächst etwas höher, doch der Preis der einzelnen Kugeln ist am Ende viel geringer. Umgerechnet kosten die drei großen und sechs kleinen Badebomben zusammen nur 3,70 Euro. Das macht 0,37 Euro für je eine Kleine und 1,23 Euro für eine große Badepraline. Im Vergleich kosten die 50-Gramm-Kugeln zwischen 1,95 Euro und 3,30 Euro. Auch bei der großen Variante kostet das Markenprodukt gleich mehr als das Doppelte. Na, das ist Selbstgemacht doch wirklich mal eine Alternative, die sich sehen lassen kann!

Badebomben-Marke

Kugelgröße in Gramm

Kosten

Große Kugeln

Lush

200 g

4,99 Euro

Selbstgemacht

160 g

1,22 Euro

Bomb Cosmetic

160 g

3,50 Euro

Fresh Line Sets

160 g

4,30 Euro

Kleine Kugeln

Douglas

60 g

2,99 Euro

Selbstgemacht

50 g

0,37 Euro

Balea

50 g

1,95 Euro

Ecoworld

50 g

3,30 Euro

Badefee

40 g

3,99 Euro

Inhaltsstoffe unter der Lupe

Gekaufte Badekugeln von Lush oder Bomb Cosmetics sind häufig aus denselben Grundzutaten hergestellt wie die Selbstgemachten. Das Rezept für wohltuende Badebomben ist so universell, dass sich sogar Badebomben von Bio-Firmen wie Ecoworld oder von Kosmetikhersteller wie Bomb Cosmetic kaum unterscheiden. Doch kleine Abweichungen gibt es. Denn während das oben beschriebene Rezept frei von tierischen Inhaltsstoffen und Chemikalien ist, setzen einige Hersteller genau auf solche Zusätze. Bei empfindlicher Haut kann das Allergien auslösen. Unser Rezept kann jeder sorgenfrei verwenden, da wir auf hautreizende Stoffe verzichten. Für Menschen mit einem straffen Zeitplan haben wir mal alle reizenden Inhaltsstoffe von Badekugeln zusammengesucht und hier aufgelistet:

  • Azofarbstoff: Diese synthetischen Farbstoffe lösen Allergien aus, vor allem bei Menschen mit einer Aspirin-Überempfindlichkeit und Asthmatiker. Zudem besteht bei den Farben der Verdacht, dass sie Krebs auslösen. Daher sind manche Farben in Deutschland in der Lebensmittelproduktion bereits verboten. In Lebensmitteln sind diese Stoffe mit E-Nummern versehen, in Kosmetika fallen sie durch das Kürzel CI (Colour Index) mit einer mehrstelligen Zahlenreihe auf.
  • Parfüm: Auf diese Duftstoffmischung trifft man bei fast allen Kosmetikprodukten, er dient dazu den Geruch des Produktes zu verbessern oder Duft an den Körper abzugeben. Bei Hautkontakt kann Parfüm jedoch Allergien auslösen und die Schleimhäute reizen.
  • Hexyl-Cinnamal: Dieser Duftstoff findet regelmäßig Verwendung in Kosmetika, um den Produktgeruch zu verbessern. Gleichzeitig kann er auch Allergien auslösen und gehört daher zu den 26 deklarierungspflichtigen Geruchsstoffen.
  • Natriumlaurylethersulfat: Dieser Inhaltsstoff gehört zu den Tensiden und verringert die Oberflächenspannung von Wasser. Bei Hautkontakt kann es die Haut reizen und zur Irritationen führen. Menschen mit Hautproblemen sollten daher lieber die Finger von Produkten mit diesem Stoff lassen.


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Wir freuen uns über Fotos

Und, Lust bekommen das Rezept nachzumachen? Dann auf in die Küche – am besten mit dem How-to! Erfahrungsberichte sind immer willkommen. Auch über Fotos freuen wir uns sehr. Auf den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #calmwaters finden wir die Fotos ganz schnell. Ansonsten tut’s auch eine E-Mail an info@calmwaters.de. Übrigens, in den Weiten des Internets sind weitere Ideen für selbstgemachte Badekugeln zu finden. Einen kleinen Vorgeschmack bietet das Video der YouTuberin KindOfRosy:

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