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Badezimmer richtig lüften

Die Belüftung Ihrer Wohnung hat Einfluss auf Ihr Wohlbefinden: Findet kein ausreichender Luftaustausch statt, fühlen Sie sich erschöpft und unwohl. In der Luft sammeln sich Feuchtigkeit und Schadstoffe an, die sich an Möbeln und Wänden festsetzen. Dies gefährdet vor allem Nassräume, wie zum Beispiel das Badezimmer. Mit unserem Ratgeber lernen Sie, wie Sie eine ideale Raumluft in Ihrem Bad herstellen.

Warum ist Lüften so wichtig?

Wenn Sie die Duschwanne oder Badewanne benutzen, entsteht zwangsläufig Feuchtigkeit. Diese ist ein hervorragender Nährboden für Schimmelpilze. Verschimmelte Wände sind nicht nur unansehnlich, sondern schädigen darüber hinaus Ihre Gesundheit. Umso wichtiger ist es, präventive Maßnahmen gegen die Entstehung von Pilzkulturen vorzunehmen. Der folgende Abschnitt erklärt Ihnen, wie Sie der Feuchtigkeit in Ihrem Bad durch richtiges Lüften entgegenwirken und worauf Sie dabei achten sollten.

Tipps und Tricks zum Lüften des Badezimmers

Ein wesentlicher Bestandteil des Lüftens ist Regelmäßigkeit. Versorgen Sie den Raum nach jedem Bad oder jeder Dusche mit frischer Luft. Lüften Sie aber auch darüber hinaus. Öffnen Sie zwei bis vier Mal täglich die Fenster.

Wichtig: Je kühler die Zimmertemperatur ist, desto öfter müssen Sie lüften.

Stoßlüften ist besser als Dauerlüften. Bei einem weit geöffneten Badfenster reichen ungefähr zehn Minuten dafür aus. Ist das Fenster hingegen dauerhaft auf Kipp, entsteht lediglich eine geringfügige Luftzirkulation. Die Folge: Das Badezimmer kühlt aus. Das Fenster verwandelt sich in den kältesten Punkt und lagert Wasser an. Vermeiden Sie dies, damit dort kein Schimmel entsteht.

Wichtig: Je kälter es draußen ist, desto kürzer müssen Sie lüften.

Einen effektiven Luftstrom erzeugen Sie mit Durchzug. Daher ist das Querlüften eine effektive Maßnahme. Öffnen Sie auch in anliegenden Räumen die Fenster. Die Luft zirkuliert so am schnellsten und Feuchtigkeit verschwindet innerhalb kurzer Zeit.

Wichtig: Lüften Sie bei jedem Wetter, auch bei Regen. Die kalte Außenluft ist trockener als warme Innenluft.

Die folgende Tabelle fasst den richtigen Vorgang übersichtlich zusammen:

Maßnahme

Erklärung

Regelmäßigkeit

Lüften Sie 2 bis 4 Mal täglich und nach jedem Bad oder Duschgang

Stoßlüften statt Dauerlüften

Öffnen Sie das Badfenster für 10 Minuten vollständig für optimale Luftzirkulation

Querlüften

Öffnen Sie Fenster in anliegenden Räumen für Durchzug

Falsches Lüften: Typische Fehlerquellen

Auch beim Lüften passieren Fehler. Die Ursache ist fehlendes Wissen. Generell gilt: Kondenswasser am Fenster ist ein Indiz darauf, dass Sie den Raum nicht richtig ventilieren. Die Scheibe ist der räumliche Kältepunkt und in der Luft enthaltene Feuchtigkeit lagert sich dort ab. Ist dies in Ihrer Wohnung der Fall, deutet das auf folgende Fehlerquellen hin:

  1. Zu seltenes Belüften
  2. Zu kurze Belüftungsdauer
  3. Unzureichendes Lüften (also kein Stoßlüften)

Orientieren Sie sich am Verfahren des vorherigen Abschnitts, damit das in Zukunft nicht passiert.

Sofern Sie nicht auch in den anliegenden Zimmern die Fenster öffnen, schließen Sie Badezimmertür. Ein häufiger Trugschluss besteht darin, dass die feuchte Luft schnell abzieht, wenn die Tür offen steht. Tatsächlich verteilt sich die Feuchtigkeit dadurch in der ganzen Wohnung und dringt auch in Ecken, die anfällig für Schimmel sind. Vor allem der Bereich hinter Wandschränken trocknet nur langsam. Entstehen dort Schimmelflächen, bleiben diese auch lange Zeit unbemerkt und breiten sich weiter aus. Steht die Luft also auch im Nebenzimmer, machen Sie etwas falsch.

Hängen Sie außerdem nicht Ihre Wäsche zum Trocknen in der Wohnung auf, wenn Sie dies vermeiden können. Nasse Wäsche befeuchtet die Luft. Haben Sie keinen Wäschetrockner und keinen Kellerraum, um die Wäsche aufzuhängen, ventilieren Sie die Wohnung zusätzlich durch häufigeres Stoßlüften.

Kein Fenster im Badezimmer: Was tun?

Nicht jedes Bad verfügt über ein Fenster. Gerade in großen Gebäudekomplexen, kleinen Single-Apartments oder Studentenwohnheimen ist frische Luft zuweilen Luxus. Lüften können Sie trotzdem, aber eben anders: In diesem Fall benötigen Sie einen Badlüfter. Dieser verhindert die Schimmelbildung, indem er der Luft die Feuchtigkeit entzieht. Diese Form von Raumventilatoren kommt mit unterschiedlichen Designs und Funktionen daher. Hochwertige Modelle verfügen beispielsweise über einen eingebauten Sensor, der die Feuchtigkeit misst. Oder sie haben einen Timer integriert und belüften das Badezimmer für einen festgelegten Zeitraum.

Übrigens: Für Technikbegeisterte gibt es sogar digitale Exemplare. Diese können Sie mit einer App von Ihrem Smartphone aus steuern und dabei selbständig Lüftungspläne erstellen.

Haben Sie weder ein Badfenster noch einen elektronischen Lüfter, öffnen Sie alle Fenster in sämtlichen Räumen der Wohnung und lassen Sie die Badezimmertür offen stehen. In diesem Fall ist es ratsam, zusätzlich einen oder mehrere Luftentfeuchter in der Wohnung aufzustellen. Diese gibt es auch ohne Strombetrieb. Mit ihrem nachfüllbaren Granulat entziehen sie der Raumluft überschüssige Feuchtigkeit und sammeln diese in einem Behälter. Das beugt Schimmel, Rost und muffigen Gerüchen vor.

Luftfeuchtigkeit messen

Sind Sie sich unsicher, ob die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Badezimmer generell zu hoch ist? Es gibt Möglichkeiten, dies zu überprüfen. Dafür benötigen Sie ein Hygrometer. Das ist ein Luftfeuchtigkeitsmessgerät und im Handel bereits für wenig Geld zu erwerben. Aktivieren Sie das Gerät und lesen Sie den angezeigten Wert auf dem Display ab. Empfehlenswert ist eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent. Dieser Bereich wird subjektiv als angenehm empfunden und bietet Schimmel keine Entstehungsgrundlage.

Ist hohe Feuchtigkeit in der Luft in Ihrem Badezimmer ein generelles Problem, sollten Sie in Erwägung ziehen, ein Hygrometer dauerhaft aufzustellen. Es gibt Modelle, die Sie mit einem akustischen Signal darüber informieren, wenn die Luftfeuchtigkeit einen von Ihnen festgelegten Schwellenwert überschreitet. Dadurch sind Sie immer informiert darüber, wann es notwendig ist, das Badezimmer zu lüften.

Mühelos richtig lüften!

Achten Sie auf einige grundlegende Dinge beim Lüften, erweisen Sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch Ihrer Wohnung einen Gefallen. Frischluft senkt die Luftfeuchtigkeit herab und verhindert die Entstehung von Schimmel. Beziehen Sie auch die Nebenräume in das Belüftungssystem mit ein. So können Sie Durchzug herstellen und verhindern, dass sich der Wasserdampf in den Wohnräumen verteilt. Fensterlose Räume sind unpraktisch für den Luftaustausch, allerdings gibt es auch hierfür Hilfsmittel und Tricks. Für weiteren Fragen oder Ideen und Anregungen steht Ihnen unser Team unter der E-Mail-Adresse info@calmwaters.de zur Verfügung.

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