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Ihr Baby ans Baden gewöhnen

Ihr Neugeborenes ist endlich da und Sie erleben gemeinsam viele schöne Momente. Das meiste ist mit dem kleinen Weltenbürger nun auch für Sie als Eltern neu und aufregend. Das Baden gehört sicherlich dazu. Und es gibt viel zu beachten, wenn Sie Ihren kleinen Schatz ans Wasser gewöhnen. Was müssen Sie vorbereiten, um ein echtes Badevergnügen zu erleben? Wie halten Sie Ihren Nachwuchs richtig? Und welche Wassertemperatur und Badezusätze sollten Sie auswählen? Dieser Ratgeber unterstützt Sie bei den ersten Schritten mit Ihrem Baby im nassen Element.

Wann ist Zeit für das erste Bad?

Der richtige Zeitpunkt für das erste Bad mit Ihrem Kind ist ganz individuell festzulegen: Baden Sie Ihr Baby erst, wenn die Nabelschnur vollständig abgefallen und der Nabel gut verheilt ist. So stellen Sie sicher, dass keine Keime durch das Badewasser in die Nabelwunde gelangen. Waschen Sie Ihr Kind bis zu diesem Zeitpunkt mit einem weichen Waschlappen oder der Hand. Wenn Sie sich dennoch unsicher hinsichtlich des Zeitpunktes sind, helfen Ihre Hebamme oder Ihr Kinderarzt gerne weiter.

Welche Utensilien benötigen Sie?

Grundsätzlich benötigen Sie folgende Gegenstände:

  • Babybadewanne, Badeeimer oder Waschbecken
  • Badethermometer
  • Handtuch

Für die allerersten Badeerlebnisse ist ein gewöhnliches Waschbecken gut geeignet. Ansonsten verwenden Sie eine Babybadewanne oder einen Badeeimer. In der Wanne herrscht grundsätzlich mehr Bewegungsfreiheit. Diese können Sie außerdem für die schnell wachsenden Säuglinge länger nutzen. In einem Eimer badet Ihr Sprössling in Embryonalstellung. Wählen Sie Wanne oder Eimer nicht zu groß für Ihr Kind aus. Es schätzt mit dem Körper wahrnehmbare Grenzen, um sich zu orientieren. Dies gilt insbesondere in neuen Umgebungen. Greifen Sie bei der Auswahl immer auf spezielle Babyartikel zurück. Sie sind frei von Bisphenol A und besonders stabil. Bei Handtüchern gibt es praktische Varianten mit Kapuze, die direkt nach dem Bad für einen warmen Kopf sorgen.

Nach circa sechs bis acht Wochen können Sie außerdem noch Babypflege wie Babyöl oder sanfte Waschlotion verwenden. Ihr Neugeborenes benötigt in den ersten Wochen keinerlei Badezusätze, um sauber zu werden. Damit das Baden spannend bleibt, geben Sie Ihrem Sprössling ruhig Badespielzeug mit in die Wanne. So spielt und plantscht er ausgelassen im Wasser.

Ein aufregendes Erlebnis

Die meisten Säuglinge lieben baden, denn die Umgebung erinnert sie an die wohlbehütete Zeit in Mamas Bauch. Die Badezeit entwickelt sich dann zu einer für Eltern und Kind entspannenden Routine. Doch einigen Kindern bereitet der erste Kontakt mit Badewasser nach der Geburt keine Freude. Für sie bedeutet baden Unsicherheit und Stress. Bereits eine kleine Unaufmerksamkeit beim Waschen kann große Ängste bei Ihrem Nachwuchs auslösen: Ein unangenehmer Wassertropfen im Auge, Wasser oder gar Seife in der Nase oder zu kaltes Wasser am Kopf können traumatische Erlebnisse für Ihr Kleines sein. Auch elterliches Zögern löst zuweilen bei Ihrem Nachwuchs Schüchternheit aus und schürt die Angst vor der ungewohnten Situation.

Führen Sie Ihren Säugling langsam ans Baden heran, um es zu einem Wohlfühlerlebnis für Sie und Ihr Kind zu machen. Steuern Sie negativen Gefühlen entgegen, indem Sie Sicherheit und Geborgenheit vermitteln: Beruhigen Sie Ihr Kind mit Ihrer Stimme und engem Körperkontakt.

Vorbereitungen sorgfältig treffen

Der Raum

Bevor Sie Ihr Kind zur Wanne, zum Waschbecken oder Badeeimer holen, treffen Sie alle Vorbereitungen. Sorgen Sie zunächst für eine angenehme, wohlige Raumtemperatur: Bei 23 - 25°C fühlt sich Ihr Baby wohl. Um ein kuscheliges Babybadehandtuch vorzuwärmen, bietet sich die Heizung an. Schalten Sie gegebenenfalls eine Wärmelampe über dem Wickeltisch ein, wenn Sie Ihren kleinen Spatz dort trocknen und anziehen möchten. Am besten halten Sie auch gleich Waschlappen und Föhn bereit und legen eine Windel und einen Strampelanzug heraus. Wenn Sie möchten, schalten Sie noch entspannende Hintergrundmusik ein. Die wirkt sich sowohl auf Sie als auch auf Ihr Kind beruhigend aus.

Das Bad

Nun bereiten Sie das Bad selbst vor: Stellen Sie Babybadewanne oder -eimer auf und sorgen Sie für einen sicheren Stand. Platzieren Sie die Vorrichtung in einer für Sie angenehmen Höhe, sodass Sie Ihren Nachwuchs entspannt festhalten und waschen können. Halten Sie ein Badethermometer und den Waschlappen bereit. Lassen Sie so viel Wasser ein, dass Wanne oder Eimer nur einige Zentimeter hoch gefüllt sind: 5-12 cm sind ausreichend. Die richtige Temperatur ist wichtig, da Ihr Säugling sich sonst verbrüht oder auskühlt. Zudem bemerken Kleinkinder eine unangenehme Temperatur erst später als Erwachsene und geben verzögert Rückmeldung.

Wichtig: Die Badetemperatur für Babys liegt bei circa 37°C. Sie sollte 38°C nicht übersteigen, aber auch nicht unter 35°C liegen. Messen Sie unbedingt mit einem Thermometer nach!

Sie baden Ihren Schatz in Ihrem Waschbecken? Nachdem Sie das Wasser eingelassen haben, drehen Sie die Armatur zur Seite. So verhindern Sie, dass sich Ihr Kind daran das empfindliche Köpfchen stößt.

Das Kind

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Baby vor dem ersten Baden entspannt ist. Die beste Badezeit wählen Sie so, dass Ihr Liebling nicht gerade erst gefüttert wurde, er aber auch keinen Hunger verspürt. Baden Sie Ihren Nachwuchs nicht, wenn er Fieber hat. Das Bad ist für den Säugling dann zu kreislaufbelastend.

Baden und Waschen

Nachdem das Bad vorbereitet ist, holen Sie Ihren Säugling dazu und ziehen ihn aus. Reden Sie mit ihm oder singen Sie, um ihn zu beruhigen. Dadurch spürt er Ihre Nähe und fühlt sich geborgen. Zeigen Sie dem Kleinen, dass baden Spaß macht.

Wichtig: Lassen Sie Ihr Kind niemals beim Baden allein! Auch nicht, wenn Sie nur kurz ein vergessenes Handtuch holen möchten. Nehmen Sie Ihr Baby in solchen Fällen immer mit.

Wie halten Sie Ihr Baby richtig?

Beim Baden ist es notwendig, dass Sie Ihr Kind sicher im Arm halten und es gleichzeitig noch waschen können. Für einen sicheren Halt: Greifen Sie mit Ihrer linken Hand unter dem kleinen Köpfchen durch und umfassen Babys linken Oberarm mit Ihrer linken Hand. So haben Sie den Oberkörper im Griff und stützen mit Ihrem Unterarm den Kopf. Um Ihren Liebling ins oder aus dem Wasser zu heben, stützen Sie den restlichen Körper mit Ihrer rechten Hand. Greifen Sie dafür mit Ihrem rechten Arm unter dem Po des Babys durch und umfassen Sie mit der Hand den linken Oberschenkel Ihres Kindes. So halten Sie Ihren Nachwuchs sicher fest, auch wenn er vom Badespaß ganz glitschig ist. Mit Ihrer rechten Hand können Sie das Kind waschen, sobald es im Wasser ist.

Tipp: Wenn Sie Linkshänder sind, greifen Sie mit der jeweils anderen Hand das Kind. So haben Sie Ihre linke Hand zum Waschen frei.

Behutsames Heranführen

Achten Sie darauf, Ihr Kleines gerade beim allerersten Baden umsichtig und langsam ans Wasser zu gewöhnen. Dazu nehmen Sie es sicher in den Arm und tauchen zuerst die kleinen Füßchen ins warme Badewasser. Wie reagiert Ihr Schützling? Haben Sie Geduld und lassen Sie dem Kind Zeit, das spannende Gefühl aufzunehmen. Dann gehen Sie langsam weiter vor. Sobald das Kind mit dem Po und den Beinen den Beckenboden berührt, können Sie den Griff der rechten Hand lösen. Möglicherweise ist Ihr Nachwuchs ganz still und nimmt die Situation in sich auf. Geben Sie ihm die Zeit dafür und beobachten Sie Ihn. Wenn er seine kleinen Fäustchen öffnet, entspannt er sich.

Badespaß und Waschen

Wenn Ihr Kind sich an die neue Umgebung und das Wasser auf seiner Haut gewöhnt hat, können Sie den nassen Waschlappen auf den Bauch des Kleinen legen. So kühlt das Kind nicht aus. Ziehen Sie anschließend das Baby langsam durch die Wanne. Das gefällt Ihrem Nachwuchs besonders. Beim ersten Bad waschen Sie noch vorsichtig das kleine Köpfchen. Achten Sie aber darauf, dass kein Wasser ins Gesicht kommt. Beenden Sie dann den Badespaß, indem Sie das Kind wieder sicher greifen und aus dem Wasser heben. Anschließend waschen Sie Ihren Schatz wie gewohnt mit der Hand oder einem weichen Waschlappen.

Wenn Ihr Kind nicht zum ersten Mal badet, waschen Sie es direkt in der Wanne. Gehen Sie dazu von Kopf bis Fuß vor, den Genitalbereich reinigen Sie jedoch zum Schluss. Mit dem Waschlappen oder direkt Ihrer Hand säubern Sie behutsam den Kopf, sparen Sie bei den ersten Malen das Gesicht aus. Das reinigen Sie erst, wenn Sie das Kind fertig gebadet haben und es in ein Handtuch gewickelt ist. Waschen Sie Ihren Liebling gründlich in den Hautfalten: am Hals, in den Armbeugen und Achselhöhlen, in den Kniekehlen, der Leistengegend und dem Genitalbereich.

Nach circa sechs bis acht Wochen hat sich Ihr Kind an das Badevergnügen gewöhnt. Dann können Sie wasserfestes Spielzeug und säuglingsgerechte Badezusätze wie Babyöl ins Wasser geben. Nun können Sie auch vorsichtig das Gesicht in der Wanne reinigen. Achten Sie jedoch darauf, dass dem Kind kein Wasser in Augen oder Nasen gelangt. Babys blinzeln deutlich seltener als Erwachsene, weshalb Sie auf Wasser im Auge auch empfindlicher reagieren.

Wichtig: Ihr Kind hat kleine Krüstchen auf dem Kopf? Entfernen Sie diese nicht durch reiben oder kratzen. Sie fallen nach ein paar Wochen von selbst ab.

Warmer Badeabschluss

Das Bad beenden Sie nach 5 - 10 Minuten, sonst kühlt Ihr Nachwuchs aus. Achten Sie aber auch darauf, welche Signale Ihnen Ihr Sprössling gibt. Wenn er unruhig wird, nehmen Sie ihn aus dem Wasser. Dazu greifen Sie das Kind mit dem sicheren Griff, dann heben Sie Ihren Nachwuchs aus der Wanne und wickeln Sie ihn sofort in das vorgewärmte Handtuch ein. Bedecken Sie auch den kleinen Kopf mit wärmendem Stoff, um Auskühlen zu verhindern. Jetzt waschen Sie noch das Gesicht Ihres Kindes, wenn Sie es noch nicht getan haben. Anschließend tupfen Sie Ihren Säugling sanft trocken. Alternativ greifen Sie zum Abtrocknen zu einem Föhn und trocknen Sie Ihren kleinen Schatz mit warmer Luft. Gewährleisten Sie auch hier eine angenehme Temperatur! Wie beim Waschen ist auch beim Trockentupfen oder -föhnen den Hautfalten besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Wichtig: Babyhaut ist deutlich dünner als die Haut von Erwachsenen. Reiben oder rubbeln Sie deshalb nicht mit dem Handtuch, um die empfindliche Haut zu schützen.

Ziehen Sie Ihren Nachwuchs sorgsam auf dem vorgewärmten Wickeltisch wieder an. Möglicherweise ist Ihr Sprössling jetzt entspannt und müde. Kuscheln Sie noch einige Zeit mit ihm und genießen Sie die ruhige Atmosphäre. Die Badezeit und die Zärtlichkeiten danach stärken die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Neugeborenen.

Entwickeln Sie eine Baderoutine

Nachdem Sie die ersten Badeerlebnisse hinter sich gebracht haben, sollten Sie das Baden zu einer Routine machen. Es bietet sich insbesondere später an, das Baden auf den Abend zu verlegen, und somit die Schlafenszeit einzuleiten. Baden gehört dennoch nicht zur täglichen Babypflege, da die empfindliche Babyhaut sonst leidet. Ausreichend ist, den Nachwuchs ein bis zweimal wöchentlich zu baden.

Das Wichtigste zusammengefasst

Babys Wohlfühltemperatur:

Temperatur

Raumtemperatur

23°C – 25°C

Wassertemperatur

Circa 37°C, 35°C – 38°C


Was zu beachten ist:

Wann?

Was?

Vorbereiten

Raum vorheizen, Wanne, Badethermometer, Handtuch, Strampler, Windel, Föhn, Wasser temperieren

Baden

Baby richtig halten, waschen, 5 – 10 Minuten, nicht auskühlen lassen

Abtrocknen

Vorgewärmtes Handtuch, Föhn, Trockentupfen

Los geht der Badespaß!

Mit den hilfreichen Tipps für sicheres Planschen steht einem ausgelassenen Badevergnügen mit Ihrem Nachwuchs nichts mehr im Wege. Genießen Sie die gemeinsame Zeit im Bad und bauen Sie Ihre Bindung zueinander auf. Praktisches Badzubehör für Kinder wie Toilettensitze finden Sie in unserem Bad-Shop. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Tipps benötigen, freuen wir uns auf Ihre E-Mail: info@calmwaters.de.

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